iPhone, YouTube, The Office: Seit Arsenal zuletzt die Premier League gewann
Am Dienstagabend schrieb Arsenal Geschichte, als der Klub zum ersten Mal seit der Saison 2003/04 wieder die Premier League gewann. Nach drei aufeinanderfolgenden Vizemeisterschaften hat Mikel Artetas Mannschaft endlich das ersehnte Ziel erreicht.
Arsenal stand beim entscheidenden Moment nicht auf dem Spielfeld; das 1:1 von Manchester City gegen Bournemouth reichte, um die Gunners zum Meister zu küren. Dennoch wurden die Feierlichkeiten am Dienstag im Trainingszentrum in London Colney ausgelassen zelebriert, da der Klub nach 22 Jahren endlich wieder den Titel holte.
Seit dem ungeschlagenen Titelgewinn der „Invincibles“ am 25. April 2004 gegen Tottenham Hotspur ist viel Zeit vergangen. Hier ein Rückblick auf einige wichtige Ereignisse seit Arsenals letztem Meistertitel…
Mai 2004 – Porto gewinnt die Champions League
Aus dem Nichts überraschte der portugiesische Klub FC Porto die europäischen Spitzenmannschaften und sicherte sich den größten Titel des Kontinents. Das disziplinierte und zugleich unterhaltsame Team wurde unter der Führung des charismatischen jungen Trainers José Mourinho europäischer Champion.
Oktober 2004 – Red Sox beenden World-Series-Durststrecke
Nach 86 Jahren endete in Chicago eine der längsten Durststrecken im Profisport. Der legendäre „Fluch des Bambino“ lastete seit 1918 auf den Boston Red Sox, kurz nachdem Babe Ruth – „The Bambino“ – zu den New York Yankees wechselte.
November 2004 – Nintendo DS erscheint
Zum Zeitpunkt von Arsenals letztem Titel war das neueste Highlight der Videospielwelt… ein Stylus. Der Nintendo DS wurde zum Verkaufserfolg und öffnete das Gaming einem breiteren Publikum, mit 154 Millionen verkauften Geräten und dem Status als drittbestverkaufte Konsole aller Zeiten.
Februar 2005 – YouTube wird gegründet
Vor dem Triumph am Dienstag gab es Arsenals letzten Premier-League-Titel in einer Welt ohne YouTube. Heute ist die zweitmeistbesuchte Website weltweit mit über 2,7 Milliarden Nutzern pro Monat und mehr als 14 Milliarden hochgeladenen Videos.
März 2005 – US-Version von The Office startet
Man mag es sich kaum vorstellen, doch es gab eine Zeit vor Michael Scott und Dunder Mifflin. Die langlebige Mockumentary-Sitcom startete im März 2005 und umfasst 201 Episoden. Die Serie gewann fünf Primetime Emmy Awards und wurde von Rolling Stone als eine der 100 besten TV-Shows aller Zeiten ausgezeichnet.
Juli 2006 – Italien gewinnt die Fußball-Weltmeisterschaft
Im Sport gibt es wenige ikonischere Momente als Zinedine Zidanes Kopfstoß gegen Marco Materazzi im WM-Finale 2006. Dieser Ausbruch war Zidanes letzter Auftritt in einer herausragenden Karriere, während Italien den WM-Pokal zum vierten Mal holte und seine Stellung als Weltklasse-Mannschaft bestätigte.
Januar 2007 – Apple präsentiert das iPhone
Arsenals letzter Premier-League-Titel fiel ebenfalls in eine Zeit vor dem iPhone, bevor Touchscreens allgegenwärtig waren und „App“ zum Alltag gehörte. Apple hat inzwischen 17 verschiedene iPhone-Modelle veröffentlicht; Arsenal dagegen konnte einen weiteren Premier-League-Titel hinzufügen.