Audimax » Sport » Fussball » La Liga » Guardado: Instinkt und der Wunsch nach Wiedergutmachung führten ihn von der MLS zurück in die LaLiga

Guardado: Instinkt und der Wunsch nach Wiedergutmachung führten ihn von der MLS zurück in die LaLiga

Guardado: Instinkt und Chance auf Wiedergutmachung brachten ihn von MLS zur LaLiga

Andrés Guardado zählt seit langem zu den prägenden Persönlichkeiten des modernen mexikanischen Fußballs – sowohl in der Nationalmannschaft El Tri als auch in seiner herausragenden Vereinskarriere in Europa. Über Jahre hinweg zeigte der „Kleine Prinz“ eine beeindruckende Konstanz und Führungsstärke, die ihn zu einem der besten Spieler machten, die jemals für Mexiko aufliefen.

Doch wie Guardado nun verriet, hätte seine Laufbahn beinahe eine ganz andere Richtung eingeschlagen.

In einem kürzlichen Gespräch mit Mario Suárez enthüllte Guardado, dass er kurz davorstand, zum LAFC zu wechseln, bis ein Anruf von Real Betis alles veränderte.

Ein fixierter Wechsel zu LAFC – bis Betis anrief

Guardado erklärte, dass LAFC seinen Transfer bereits fixiert hatte, als er sich auf den Abschied von PSV Eindhoven vorbereitete. Der Klub – damals ein neues MLS-Team – wollte ihn gemeinsam mit Carlos Vela verpflichten, um eine starke mexikanische Basis in Los Angeles aufzubauen. Das Angebot war hervorragend, und Guardado war fest entschlossen, den Schritt zu wagen.

„Ich war mit LAFC alles klar, und dann kam Betis ins Spiel“, erzählte er Suárez. „Niemand hat mich überredet – es war reiner Instinkt. Vela war bei LAFC in Topform. Es war ihr erstes Jahr, sie wollten mexikanische Spieler in L.A., und bei PSV lief es für mich sehr gut. Das Angebot war wirklich gut.“

Doch dann kam der Anruf, der alles veränderte.

Der Tipp des Agenten, der seinen Weg änderte

Guardado berichtete, dass sein Agent ihn drängte, zumindest das Gespräch mit Betis anzunehmen, obwohl er ihn daran erinnerte, dass bereits eine Vereinbarung mit LAFC bestand.

„Mein Agent rief an und sagte: ‚Betis hat sich gemeldet – sie wollen mit dir sprechen.‘ Ich sagte ihm, wir hätten schon einen Deal mit LAFC, aber er bestand darauf, dass ich das Gespräch annehme“, erinnerte sich Guardado.

Dieses Gespräch öffnete eine Tür, von der Guardado dachte, sie sei bereits verschlossen.

Eine persönliche Herausforderung: Eine offene Rechnung in Spanien

Schließlich entschied sich Guardado aus einem tief persönlichen Grund für Betis. Sein vorheriger Aufenthalt in der LaLiga bei Valencia war enttäuschend verlaufen, und die Rückkehr mit 30 Jahren fühlte sich wie eine Chance zur Wiedergutmachung an.

„Innen drin sagte mir etwas: ‚Noch einmal spanische Liga.‘ Ich hatte immer noch diesen Stachel von Valencia – dort lief nicht alles rund. Zurück in die LaLiga zu gehen, hat mich motiviert“, erklärte er.

Die Entscheidung zahlte sich aus. Guardado wurde zu einem angesehenen Führungsspieler und Publikumsliebling bei Betis und schrieb damit eines der bedeutendsten Kapitel seiner Karriere.