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Fede Valverde hat bereits einen kaum verborgenen Bewunderer in der Premier League

Fede Valverde: Premier-League-Interesse an Real Madrids Mittelfeldstar

Man stelle sich vor, Fede Valverde würde heute Morgen vor seiner Haustür eine Schachtel Pralinen und einen Rosenstrauß vorfinden, dazu eine Karte mit der Aufschrift: Von deinem kaum verborgenen Bewunderer, MC x.

Der uruguayische Mittelfeldspieler hätte, nachdem er herausgefunden hätte, wer sich hinter den Initialen MC verbirgt, vermutlich einige Pralinen genommen, sie in das Handschuhfach seines BMW gelegt und wäre zum Trainingsgelände Valdebebas im Nordosten Madrids gefahren, unweit des Flughafens.

Zwischen den Kameras hindurch würde er rechts abbiegen und unter der Schranke des Komplexes hindurchgehen, der in den vergangenen Tagen aufgrund eines öffentlich gewordenen Streits zwischen ihm und seinem Teamkollegen Aurelien Tchouaméni Schlagzeilen machte – angeblich kam es zu Handgreiflichkeiten.

Genau dieser Vorfall erklärt, warum er statt ins Auto zu steigen, zu Hause bleibt, die Beine hochlegt und Wiederholungen von House schaut.

Berichten zufolge hatte Valverde sich bei der Auseinandersetzung mit Tchouaméni den Kopf gestoßen und musste sich Untersuchungen unterziehen. Real Madrid gab bekannt, dass er für 10 bis 14 Tage „zu Hause bleiben“ soll. Wahrscheinlich nährten diese Pause und die vorherige Überreaktion die Gerüchte um einen möglichen Abschied, wobei aus England Meldungen über Interesse von Manchester United an dem Spieler auftauchten.

Ob diese Berichte zutreffen oder nicht, scheint jedoch fast sicher, dass Manchester United nach dem erwarteten Abgang von Casemiro in Richtung MLS eine Lücke im Mittelfeld schließen muss. Und wer einen Blick ins Transferbuch von Manchester United wirft, liest unter der Rubrik „Mittelfeldspieler“ schlicht: „Schau, wen Real Madrid hat.“ Das hat schon einmal funktioniert.

Valverde ist ein unverzichtbares Element im Real-Madrid-System, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive, und gilt als der zweite Kapitän hinter Dani Carvajal. Während Casemiro vor seinem Wechsel nach England mehr Titel sammelte als Valverde, ist Valverdes Bedeutung für die Mannschaft mindestens genauso groß, wenn nicht sogar größer. Über eine Ablösung von Fede wird derzeit nicht gesprochen, doch es ist eine Herausforderung, die sorgfältige Überlegung, Abstimmung und Planung erfordert – und darin ist Real Madrid bisher durchaus erfahren.