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Putins Siegesparade gefeiert: Ukraine berichtet von massiven russischen Drohnenangriffen nach Waffenruhe

Putins Siegesparade abgefeiert: Ukraine meldet massive russische Drohnenangriffe nach Waffenruhe

Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine galt für einige Tage offiziell eine Feuerpause, obwohl es währenddessen weiterhin zu Toten und Verletzten kam. Diese begrenzte Waffenruhe ist nun vorbei, und Russland hat sofort umfassende Angriffe gestartet.

Nur Stunden nach dem Ablauf der zeitlich begrenzten Waffenruhe griff Russland laut Berichten aus Kiew die Ukraine erneut massiv an. Die ukrainische Luftwaffe meldete in der Nacht Drohnenangriffe auf die Hauptstadt Kiew sowie auf weitere Städte wie Saporischschja, Dnipro, Charkiw und Cherson. Auch die Regionen Sumy im Norden und Mykolajiw im Süden waren betroffen. Die seit Samstag gültige Waffenruhe endete in der Nacht.

Kiews Militärverwalter Tymur Tkatschenko berichtete auf Telegram, dass Trümmer einer Drohne auf das Dach eines 20-stöckigen Wohnhauses in der Hauptstadt gefallen seien. Informationen zu Verletzten oder dem Ausmaß der Schäden liegen bisher nicht vor. Die Zeitung „Kyiv Independent“ meldete von Explosionen.

US-Präsident Donald Trump hatte Kremlchef Wladimir Putin sowie den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der vergangenen Woche um eine dreitägige Waffenruhe gebeten. Während dieser Zeit verzichteten beide Seiten weitgehend auf Luftangriffe. Am Boden kam es jedoch zu zahlreichen Verstößen, auf die jeweils reagiert wurde.

Grund für diese Vereinbarung waren die Feierlichkeiten in Russland zum Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Putin wollte eine reibungslose Militärparade in Moskau sicherstellen, während die ukrainische Seite vor diesem Hintergrund auf eine längere Waffenruhe drängte.

Bereits vor Ablauf der Waffenruhe hatte Selenskyj sich auf neue Angriffe eingestellt: „Wir sehen deutlich, dass Russland keine Absicht hat, diesen Krieg zu beenden“, erklärte er in einer abendlichen Videobotschaft. „Wir bereiten uns leider auf weitere Angriffe vor.“