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Wie Steve Kerrs Rückkehr zu den Warriors Draymond Greens Zukunft beeinflussen könnte

Steve Kerrs Rückkehr und ihre Auswirkungen auf Draymond Greens Zukunft

Die Rückkehr von Cheftrainer Steve Kerr könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Golden State Warriors planen, auch den Forward Draymond Green zurückzuholen.

Berichten zufolge hat Kerr am Samstag einen Zweijahresvertrag mit den Warriors unterzeichnet. Nach dieser Meldung erklärte ESPN-Reporter Anthony Slater, wie sich dieser Schritt auf Greens Zukunft auswirken könnte.

Warum Draymond Green nächste Saison zu den Warriors zurückkehren könnte

Slater merkte an: „Es wäre verfrüht, Greens Platz bei den Warriors für die nächste Saison als sicher zu betrachten.“ Der 36-jährige Forward verfügt in dieser Offseason über eine Spieleroption in Höhe von 27,67 Millionen Dollar, die er bis zum 29. Juni entweder annehmen oder ablehnen kann. Entscheidet er sich gegen die Option, wird der viermalige Champion zum uneingeschränkten Free Agent. Die Warriors könnten jedoch auch wünschen, dass er die Option aktiviert, um ihn anschließend zu traden und damit mehr Gehaltsraum zu schaffen.

Trotzdem sehen die Golden State Warriors ihn weiterhin als wertvollen Spieler an, nachdem er in der vergangenen Saison in 68 Spielen durchschnittlich 8,4 Punkte, 5,5 Rebounds und 5,5 Assists erzielt hat.

„In diesem Zusammenhang haben Teamquellen betont, dass keine Absicht besteht, Green zu verkaufen oder aus dem Team zu drängen“, schrieb Slater. „Auf dem Spielfeld gilt er weiterhin als gewinnbringender Spieler mit einer erstklassigen Defensivfähigkeit, die besonders in entscheidenden Momenten zur Geltung kommt. Abseits des Spielfelds bewertete die Organisation seine Leistung als Führungsspieler positiv, während sein Spielverständnis und seine Stimme ihn quasi zu einem weiteren Coach machen.“

Green selbst scheint sich noch unsicher über seine Zukunft zu sein. In einer Podcast-Folge am 20. April äußerte er den Wunsch, bei Golden State zu bleiben, zeigte sich aber auch dankbar für Kerr, falls er sich doch entscheiden sollte zu gehen.

„Mann, wenn das meine letzte Saison in Golden State wäre, was für eine Zeit das gewesen ist“, sagte Green. „Ich hatte das große Glück, 12 Jahre lang Steve als Coach zu haben. Wir werden sehen. Man muss bereit sein für alles, was kommt, und die Dinge nehmen, wie sie kommen.“

Diese Aussagen tätigte Green natürlich noch bevor bekannt wurde, dass Kerr seine Rückkehr plant. Das erhöht zweifellos die Wahrscheinlichkeit, dass Green eine 15. Saison bei den Warriors spielt, macht es aber nicht sicher. Das Team hat in den letzten drei Jahren zweimal die Playoffs verpasst, was beide Seiten zu der Überlegung bewegen könnte, dass es Zeit für Veränderungen ist.