Draymond Green deutet erneut Abschied von den Warriors an – Steve Kerrs Zukunft ungewiss
Die Golden State Warriors stehen in der kommenden Offseason möglicherweise vor tiefgreifenden Veränderungen.
Steve Kerr könnte als Trainer nicht zurückkehren, und da Jimmy Butler sowie Moses Moody wegen Verletzungen einen Großteil der nächsten Saison verpassen werden, könnte sich auch der Kader erheblich verändern. Deshalb ist Draymond Green bewusst, dass seine Position in der Bay Area nicht mehr unangreifbar sein könnte.
Im Gespräch bei „Inside the NBA“ gab der vierfache NBA-Champion zu, dass er zwar gerne ein Warrior fürs Leben bleiben würde, seine Zukunft jedoch nicht selbst bestimmen kann.
Draymond Green sieht seine Rückkehr zu den Warriors als ungewiss an
„Ich möchte das nicht“, gestand Green (via NBA Courtside) im Hinblick auf einen Wechsel zu einem anderen Team. „In den letzten Jahren meiner Karriere habe ich mir das nicht vorgestellt. Am Anfang deiner Laufbahn denkst du eher: ‚Wann ist das alles vorbei?‘“
Green hat stets betont, dass er seine Karriere gern bei dem Team beenden möchte, das ihn aus Michigan State gedraftet hat. Gleichzeitig ist ihm jedoch bewusst, dass es sich um ein Geschäft handelt.
„Für mich sehe ich mich nicht in einem anderen Trikot, aber ich verstehe auch das Geschäft und weiß, dass es auf Gegenseitigkeit beruht: Sie müssen mich wollen, genauso wie ich sie will, damit es weitergeht“, ergänzte er.
Green war während der gesamten Dynastie der Warriors ein defensives und emotionales Zugpferd, und es fällt schwer zu glauben, dass das Team ohne ihn besser dastehen würde. Andererseits erschwert der neue Tarifvertrag (CBA) den Teams, hohe Gehälter anzuhäufen, weshalb sein Vertrag möglicherweise genutzt werden muss, um einen weiteren Star zu verpflichten. Die Warriors müssen die Championship-Chance von Stephen Curry optimal nutzen, solange sie besteht – was schwierige Entscheidungen erforderlich machen könnte.