Audimax » Kanada » Anita Anand betont: Kanada stellt Handel nicht über Entwicklungshilfe und Menschenrechte

Anita Anand betont: Kanada stellt Handel nicht über Entwicklungshilfe und Menschenrechte

Kanada setzt nicht Handel über Entwicklungshilfe und Menschenrechte – Anand

Außenministerin Anita Anand weist Behauptungen zurück, dass ihre Regierung den Handel über humanitäre Hilfe und Menschenrechte stellt.

Die Bundesregierung unter Premierminister Mark Carney hat zwar Entwicklungshilfe gekürzt, wirtschaftliche Abkommen mit Autokratien geschlossen und sich zurückhaltend gegenüber amerikanischen Maßnahmen gegen multilaterale Institutionen gezeigt.

Bei der heutigen Ottawa Civic Space Summit erklärt Anand, sie wolle „sanft widersprechen“ der Auffassung, dass Kanadas Werteförderung von wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Zielen getrennt zu betrachten sei.

Sie betont, dass demokratische Institutionen gedeihen können, wenn sich Kanadier sicher und wirtschaftlich stabil fühlen, und dass Kanadas Außenpolitik mehrere Interessen gleichzeitig verfolgen kann.

Anand erläutert, dass Kanadas Engagement zur Wiederherstellung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus im Kontext des US-israelischen Konflikts mit Iran sowohl darauf abzielt, die Kosten für Kanadier zu senken als auch ärmeren Ländern den Zugang zu dringend benötigtem Dünger zu sichern.

Außerdem betont sie, dass Kanada „soziale Medien nicht als Hauptinstrument der Diplomatie nutzen sollte.“