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Experte kritisiert Voreingenommenheit im parlamentarischen Ausschuss zur Ausweitung von MAiD auf psychische Erkrankungen

Experte: Parlamentarischer Ausschuss zu MAiD-Ausweitung bei psychischen Erkrankungen voreingenommen

Ein Experte für Kanadas Gesetze zur assistierten Sterbehilfe kritisiert, dass ein parlamentarischer Ausschuss, der MAiD bei psychischen Erkrankungen untersucht, seinen Auftrag nicht fokussiert und keine ausgewogene Herangehensweise zeigt.

Jocelyn Downie, emeritierte Rechtsprofessorin an der Dalhousie University, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Gesetzen zur assistierten Sterbehilfe.

Sie war Zeugin bei der ersten Sitzung im vergangenen Monat, bei der Senatoren und Abgeordnete prüften, ob Kanada bereit ist, die assistierte Sterbehilfe auf Personen auszudehnen, deren einzige Grunderkrankung eine psychische Störung ist.

Gesetzlich ist diese Ausweitung für März nächsten Jahres vorgesehen.

Downie betont, dass die Co-Vorsitzenden des Ausschusses beide offen gegen diese Erweiterung sind – ebenso wie die Mehrheit der bisher geladenen Zeugen.

Außerdem warnt sie, dass der Ausschuss sich nicht auf seinen eigentlichen Auftrag konzentriert, der ausschließlich prüfen soll, ob das Land für die geplante Ausweitung bereit ist, sondern stattdessen von Personen hört, die generell gegen assistierte Sterbehilfe sind.