Victor Wembanyamas Vertragsverlängerung über 252 Mio. $ bringt den Spurs Vorteile
Am Freitag wuchs die Spekulation, dass San Antonio Spurs-Superstar Victor Wembanyama bereit sein könnte, auf ein reduziertes Gehalt zu verzichten, um dem Team mehr finanzielle Freiheit zu verschaffen und so den Aufbau eines Meisterschaftskandidaten um ihn herum zu ermöglichen.
Genau das hat er letztlich getan, auch wenn er dabei trotzdem einen Fünfjahresvertrag im Wert von 252 Millionen Dollar erhielt.
Victor Wembanyamas Vertragsverlängerung hilft den Spurs trotz Rookie-Maximalvertrag
Wie ESPN-Reporter Shams Charania am Freitag berichtete, handelt es sich bei Wembanyamas Vertrag um eine maximale Rookie-Verlängerung, die in Jahr fünf eine Spieleroption beinhaltet.
Auch wenn es schwer vorstellbar ist, dass ein Maximalvertrag über 252 Millionen Dollar für die Spurs eine Art Gefallen darstellt, ist genau das der Fall.
Und zwar ein potenziell bedeutender.
Laut Charanias Bericht hätte Wembanyama die 30-prozentigen Supermax-Erhöhungen in Anspruch nehmen können, die den Gesamtwert des Vertrags auf bis zu 303 Millionen Dollar hätten steigern können. Stattdessen wählte er die 25-prozentige Maximalstufe.
Damit ist es die drittgrößte Rookie-Verlängerung in der NBA-Geschichte, hinter den jeweils 269 Millionen Dollar Verträgen von Cade Cunningham bei den Detroit Pistons und Evan Mobley bei den Cleveland Cavaliers.
Der Vertrag hilft den Spurs zudem, in den nächsten zwei Spielzeiten die Luxussteuer zu vermeiden. Außerdem könnten sie die Steuerbelastung weiter hinauszögern, indem sie De’Aaron Fox vor Ablauf dieser Zeit noch transferieren.
Im Kontext eines 252-Millionen-Dollar-Vertrags mag das nicht wie eine enorme Einsparung wirken, doch jede kleine Finanzentlastung in einer Gehaltsobergrenzenliga ist für die Organisation wertvoll.
Wembanyama zählt bereits jetzt zu den besten Spielern der NBA – wenn nicht sogar als bester Spieler der Liga – und hat den Spurs geholfen, sich schnell zu einem Meisterschaftsanwärter zu entwickeln.
In seiner erst dritten NBA-Saison führte er die Spurs bis in die NBA-Finals, wo sie sich in fünf Spielen den New York Knicks geschlagen geben mussten.
In dieser Saison erzielte er mit durchschnittlich 25 Punkten pro Spiel eine persönliche Bestleistung und führte die Liga zum dritten Mal in Folge bei Blocks (3,1 pro Spiel) an. Zudem erhielt er seine erste Auszeichnung als Defensive Player of the Year und belegte den dritten Platz bei der MVP-Wahl.