Raptors stellen Bedingung für Abschluss des umstrittenen Kawhi Leonard Trades
In den vergangenen 11 Monaten hat Sportjournalist Pablo Torre eine Vielzahl an Beweisen aufgedeckt.
Er verfolgte die Geld- und Papierspur eines angeblichen Gehaltsobergrenzen-Umgehungssystems, das die Los Angeles Clippers, Kawhi Leonard, dessen Onkel Dennis und das Unternehmen Aspiration für CO2-Zertifikate involviert.
Die Liga führt derzeit eine Untersuchung durch und hat einen Deal eingefroren, der Leonard zurück zu den Toronto Raptors gebracht hätte.
So sehr dies auch ein Warnsignal sein mag, scheint es dennoch so, als ob die Raptors weiterhin hinter diesem Geschäft stehen. Insider Brian Windhorst erklärte bei ESPN’s „Get Up“, dass die Raptors den Trade weiterhin anstreben, auch wenn sich die Konditionen ändern könnten.
Die Raptors könnten die Bedingungen des Kawhi Leonard Trades anpassen
„Die Clippers wollen diesen Trade unbedingt durchziehen, sie erhalten in diesem Deal eine Menge Draft-Picks“, sagte Windhorst.
Die Entscheidung der Liga, den Deal vorerst auszusetzen, deutet auf eine mögliche Sanktion gegen Leonard hin, die eine Vertragsauflösung und/oder eine Sperre beinhalten könnte.
Natürlich müssten die Raptors in einem solchen Fall die Bedingungen des Deals überprüfen:
„Die Raptors äußerten gestern, dass sie den Trade unbedingt realisieren wollen, aber falls Kawhi Leonard ernsthafte Strafen drohen, könnten die Vertragsbedingungen neu verhandelt werden. Ich denke, genau das versuchen die Raptors zu vermeiden“, erklärte Windhorst.
Der ursprüngliche Deal umfasste Brandon Ingram, Gradey Dick, ungeschützte Erstrunden-Picks für 2031 und 2033, einen Erstrunden-Pick-Tausch für 2027 sowie Zweitrunden-Picks für 2030 und 2033.
Die Clippers, die trotz zahlreicher belastender Beweise ihre Unschuld beteuern, änderten schnell ihre Haltung von „Kawhi Leonard ist nicht verfügbar“ zu einem starken Wunsch, den Trade abzuschließen, ohne dabei Verdacht zu erregen.
Außerdem wird der scheidende Präsident der Raptors, Larry Tanenbaum, maßgeblichen Einfluss auf mögliche Sanktionen gegen die Clippers und/oder Leonard haben. Dass gerade diese beiden Teams in den Trade involviert sind, könnte somit kein Zufall sein.