Hornets-Rookies zeigen gegensätzliche Leistungen in der Summer League
Am Donnerstagabend bestritten die Charlotte Hornets ihr erstes Spiel der NBA Summer League, was gleichzeitig die Premiere ihrer beiden Erstrunden-Picks Christian Anderson und Hannes Steinbach bedeutete.
In ihren ersten NBA-Spielen zeigten die Nummer 14 und Nummer 18 des NBA-Drafts 2026 völlig unterschiedliche Leistungen.
Christian Anderson hatte Schwierigkeiten beim Abschluss
Anderson erzielte lediglich sechs Punkte in 26 Minuten Spielzeit und tat sich mit dem Wurf schwer. Er traf nur 2 von 11 Feldwürfen und verfehlte alle sechs Drei-Punkte-Versuche.
Dennoch sammelte er einen Rebound und zwei Assists und erreichte mit einem Plus/Minus von +6 den drittbesten Wert im Team.
Hannes Steinbach überzeugte in allen Bereichen
Steinbach zeigte am Donnerstag eine starke Leistung in allen Bereichen seines Spiels. Er erreichte ein Double-Double mit 15 Punkten und 11 Rebounds.
Er war effizient beim Abschluss (4 von 7 Würfen), verteilte zudem zwei Assists, erbeutete einen Ball und blockte zwei Würfe. Mit einem Plus/Minus von +13 teilte er sich den Höchstwert im Team mit Sion James.
Genau diese Leistung hatte Charlotte von einem Spieler erwartet, von dem man hofft, dass er im Laufe der kommenden Saison einen Beitrag leisten wird.
Auf dem Weg zu back-to-back Summer League-Titeln?
Auch wenn es nicht viel bedeutet, lässt sich argumentieren, dass die Hornets über einen sehr starken Summer League-Kader verfügen. Ein Team, das problemlos das Potenzial hat, ins Finale einzuziehen und möglicherweise sogar zwei Summer League-Titel in Folge zu gewinnen.
Gelingt dies, wären die Hornets die erste Mannschaft, die seit Einführung des Finalformats 2013 zwei Summer League-Titel hintereinander erringt.