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NBA-Draft-Trade könnte Knicks noch beschäftigen, während Carr in der Summer League glänzt

NBA-Draft-Trade könnte Knicks bereuen – Carr beeindruckt in Summer League

Die New York Knicks gehen mit viel Selbstvertrauen in die Saison 2026-27, nachdem sie in den NBA-Finals die San Antonio Spurs besiegt und in allen vier Siegen zweistellige Rückstände aufgeholt haben. Mit einer unegoistischen Spielweise sicherten sie sich nach 53 Jahren endlich wieder den Titel, bei der die meisten ihrer fünf Starter offensiv Verantwortung übernahmen, bis Finals-MVP Jalen Brunson im vierten Viertel das Kommando übernahm.

Es ist bekannt, wie schwer es ist, in der heutigen NBA dauerhaft erfolgreich zu sein, zumal in den letzten acht Spielzeiten acht verschiedene Teams Meister wurden. Für die Knicks wird die Titelverteidigung jedoch noch schwieriger, nachdem ihr Besitzer öffentlich erklärt hat, dass er das Management angewiesen hat, die zweite Luxussteuer-Grenze nicht zu überschreiten.

Cameron Carr brilliert, während Knicks auf der Bank nach Größe suchen

Das bedeutet, dass die Knicks vermehrt auf kostengünstige Spieler setzen müssen, die sich vor allem im Draft finden lassen. New York hatte in diesem Jahr den 24. Pick, tauschte diesen jedoch an die Los Angeles Lakers, die damit den herausragenden Baylor-Spieler Cameron Carr auswählten.

Da es auf der Bank an Größe und Athletik mangelt, könnten die Knicks diese Entscheidung womöglich bereuen: Der explosive Guard entpuppte sich in der Summer League als echter Geheimtipp. Carr erzielte in seinen ersten beiden Spielen durchschnittlich 22,5 Punkte, bevor er am 6. Juli zur Schonung in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzt wurde.

Abgesehen vom Backup-Center Mitchell Robinson fehlte es New York auf der Bank an Höhe, eine Lücke, die Carr hätte füllen können. Mikal Bridges und OG Anunoby zählen zu den besten Drei-und-D-Flügelspielern weltweit, doch ohne echte Ersatzspieler lastet viel Druck auf ihnen.

Obwohl Carr als Guard geführt wird, ist er außergewöhnlich athletisch und verfügt über eine Flügelspannweite von über zwei Metern, was ihm ermöglicht, notfalls auch als Flügelspieler zu agieren. Besonders bitter für die Knicks ist, dass sie seinen Draft-Pick im Tausch gegen den nächsten Pick und Bargeld abgegeben haben.

Natürlich steht Carrs Karriere noch ganz am Anfang, doch es könnte sein, dass das Team einen vielversprechenden Spieler für kaum etwas verloren hat.