Jalen Brunson von den Knicks äußert sich erstmals kritisch zu den Mavericks
Vor nicht allzu langer Zeit verfügten die Dallas Mavericks über zwei der besten Scorer der Liga.
Mit Luka Doncic als Anführer und Jalen Brunson meist von der Bank aus, schafften sie es sogar bis ins Finale der Western Conference.
Am Ende betrachteten sie Brunson jedoch nicht als Star und ließen ihn ziehen, damit er bei den New York Knicks unterschreiben konnte. Kurz darauf tauschten sie Doncic in den wohl rätselhaftesten Trade in der NBA-Geschichte zu den Los Angeles Lakers.
Bisher bewahrte Brunson eine wohlwollende Haltung gegenüber den Mavericks und deren Umgang mit ihm und Doncic auf lange Sicht. In einem Interview mit der The New York Post äußerte er sich nun endlich offen zu der Angelegenheit.
Jalen Brunson möchte nicht zu sehr auf seine Zeit bei den Mavericks eingehen
„Nun,“ sagte Brunson, „sie haben ihre Entscheidungen getroffen, und ich belasse es dabei. Sie haben ihre Entscheidungen getroffen.“
Brunson ist nicht jemand, der an Vergangenem festhält, daher reagierte er mit einer durchaus respektvollen Antwort auf eine geschäftliche Entscheidung, die nur schwer nachvollziehbar war.
Zugegeben, damals war er noch nicht der Superstar, der er heute ist, doch er hatte auf jeder Stufe bewiesen, dass er ein Gewinner ist, und war eindeutig auf dem aufsteigenden Ast; in seiner letzten Saison in Dallas nutzte er seine verlängerte Spielzeit optimal.
Brunsons Wechsel zu den Knicks wurde zunächst mit Skepsis, Spott und sogar Vorwürfen der Vetternwirtschaft aufgenommen, da er Verbindungen zu Leon Rose hat und sein Vater, Rick Brunson, für das Team arbeitete.
Heute jedoch ist er der unumstrittene König von New York und führte die Franchise zum ersten NBA-Titel seit mehr als fünf Jahrzehnten.
Die Knicks sicherten sich Brunson zu einem günstigen Preis und kehrten schließlich an die Spitze zurück, während die Lakers nun mit Doncic für das nächste Jahrzehnt planen.
Die Mavericks hingegen feuerten kürzlich ihren Trainer und erzielten in der vergangenen Saison nur 26 Siege. Oje!