Darryn Peterson überzeugt Kritiker mit herausragendem Summer League-Debüt
Nachdem er während seiner College-Zeit bei den Kansas Jayhawks Kritik einstecken musste, ließ Guard Darryn Peterson in seinem NBA Salt Lake City Summer League-Debüt seine Leistung für sich sprechen.
Am Samstag erzielte Peterson, der als Nummer 2 im NBA Draft 2026 ausgewählt wurde, mit 28 Punkten die höchste Punktzahl seines Teams bei einem 103-102-Sieg der Utah Jazz in der Verlängerung gegen die Atlanta Hawks. Er traf 11 von 21 Würfen, darunter 4 von 7 Dreipunktewürfen, und sammelte zudem fünf Rebounds, zwei Assists und zwei Blocks.
Nach einer von Verletzungen geprägten Freshman-Saison bei Kansas dürfte Petersons Auftritt viele Zweifel zerstreuen.
Darryn Peterson überzeugt Kritiker bei starkem Summer League-Debüt in Salt Lake City
Peterson startete aggressiv und nutzte im ersten Ballbesitz von Utah einen Pick-and-Roll, um am 2,11 Meter großen Forward Asa Newell vorbeizuziehen und mit einem Layup am Brett zu punkten.
Später in der ersten Halbzeit brachte er nach einem Fehlwurf der Hawks den Ball schnell nach vorne, zog Kontakt und einen Foulpfiff, während er einen schwierigen Korb erzielte. Zur Halbzeit hatte er bereits 10 Punkte erzielt.
Nach der Pause legte Peterson noch eine Schippe drauf: Früh im dritten Viertel versenkte er einen Schritt-zurück-Dreier nach Dribbling, ehe er in den Schlussminuten des Viertels auf einem Fastbreak nach einer Ablenkung von Ace Bailey zum Dunk zog.
Der All-Big 12 Zweitliga-Auswahlspieler der Saison 2025-26 zeigte auch spät im Spiel seine Distanzwürfe und traf im vierten Viertel sowie in der Verlängerung jeweils zwei Dreier, wobei der letzte den Jazz eine 98-95-Führung verschaffte.
Laut ESPN Insights sind Petersons 28 Punkte das beste Debüt eines Top-2-Draftpicks in der Summer League der letzten zehn Jahre und die drittbeste Punktzahl überhaupt unabhängig von der Spielnummer.
Dieses beeindruckende Debüt gewinnt an Bedeutung vor dem Hintergrund von Petersons unterbrochener Saison 2025-26 bei Kansas. Er verpasste insgesamt 11 Spiele wegen verschiedener Beschwerden, darunter Hamstring- und Knöchelverletzungen, Krämpfe und Krankheiten. Zudem zog er sich in einem Februar-Spiel gegen die Oklahoma State Cowboys nach 18 Minuten selbst zurück, was Trainer Bill Self später als „enttäuschend“ bewertete.
Seine starke Vorstellung in einem letztlich ergebnisunwichtigen Summer League-Spiel widerlegt die Befürchtungen über seine „Leidenschaft fürs Spiel“ deutlich. Für Peterson war Talent nie das Problem – und nach Samstag auch nicht mehr der Einsatz.