Jaylen Brown äußert Kritik an Celtics-GM Brad Stevens in erstem Stream nach dem Trade
Erstmals in seiner Laufbahn wird Jaylen Brown nicht mehr für die Boston Celtics auflaufen.
Der ehemalige Finals-MVP wechselte im überraschenden Trade zu den Philadelphia 76ers, was vor allem wegen der Gegenleistung für Aufsehen sorgte.
Brown war zuletzt sehr aktiv in den sozialen Medien und präsentierte sich in regelmäßigen Streams mit unverblümten und direkten Meinungen, die bei manchen auf Kritik stießen.
Umso passender war es, dass er unmittelbar nach dem Trade in seinem ersten Stream die Entscheidungen von Celtics-Geschäftsführer Brad Stevens hinterfragte.
Jaylen Brown kritisiert Brad Stevens’ Umgang mit seinem Trade
„Ich denke, Brad [Stevens] bekommt wohl den Großteil der Kritik ab. Ich war nicht begeistert davon, wie er einige Gespräche geführt hat, aber ich glaube, da steckt noch mehr dahinter“, gab Brown zu. „Ich wünschte nur, mir wäre mehr davon erklärt worden, denn hätte man mir mehr erklärt, hätte ich es wahrscheinlich besser verstanden.“
Berichten zufolge hatte Brown nie einen Trade gefordert, doch die Celtics sahen offenbar nicht mehr in ihm den Spieler, der ihr Titel-Fenster optimal nutzen kann.
Mit Paul George werden sie zwar nicht besser, doch man glaubt, dass Payton Pritchard einen großen Entwicklungssprung machen und die Rolle des Robin zu Jayson Tatums Batman übernehmen kann.
Am Ende ist Basketball vor allem ein Geschäft, bei dem Spieler oft eher als Vermögenswerte denn als Menschen betrachtet werden.
Dennoch, nachdem Brown seine gesamte Karriere in Boston verbrachte und die Stadt zum Titel führte, hätte er vielleicht eine Erklärung verdient. Was hinter verschlossenen Türen geschah, wird die Öffentlichkeit jedoch nie erfahren.