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Wie Jaylen Brown den 76ers hilft, ihr größtes Problem zu lösen

Wie Jaylen Brown den 76ers hilft, ihr Hauptproblem zu beheben

Seit Joel Embiids NBA-Debüt im Jahr 2016 tun sich die Philadelphia 76ers schwer, wenn ihr Star-Center nicht auf dem Feld steht.

Abseits von Embiid waren die Sixers nie stark genug, um seine häufigen Verletzungspausen zu überbrücken – doch mit Jaylen Brown im Team scheint dieses jahrelange Problem nun gelöst.

Am Mittwoch erschütterten die Sixers die NBA, als sie Paul George sowie zwei Erstrunden- und zwei Zweitrunden-Draft-Picks an die Boston Celtics für Brown abgaben. Aus vielen Gründen ist dieser Trade für Philadelphia sinnvoll, vor allem weil das Team nun auch ohne Embiid wettbewerbsfähig bleiben kann.

Während Embiids NBA-Karriere liegen die 76ers bei 319-171 (65,1 Prozent) mit ihm auf dem Parkett und nur bei 125-186 (40,2 Prozent), wenn er nicht spielt. Auf eine 82-Spiele-Saison hochgerechnet entspricht das einer Bilanz von 53-29 mit Embiid und 33-49 ohne ihn.

Dieses Problem wurde in der vergangenen Saison besonders deutlich: Philadelphia gewann 24 der 38 Spiele mit Embiid, aber nur 21 von 44 Spielen ohne ihn. Mit Embiid erzielten die Sixers eine Nettobilanz von +3,7, eine Offensivwertung von 118,5 und eine Defensivwertung von 114,8. Ohne den ehemaligen MVP lag die Nettobilanz bei -3,6 und die Offensivwertung sank auf 112,9.

Früher war es kein so gravierendes Problem, wenn Embiid 60 oder mehr Spiele pro Saison absolvierte, doch das ist mittlerweile unrealistisch. In den letzten drei Spielzeiten bestritt Embiid nur 96 von maximal 246 Spielen (39,0 Prozent).

Mehr als 41 gesunde Spiele von Embiid sind derzeit kaum zu erwarten, weshalb die Sixers eine Lösung für die restlichen 41 Spiele brauchten – und hier kommt Brown ins Spiel.

Jaylen Brown löst das Embiid-Problem der Sixers

Die 76ers benötigten einen Führungsspieler, der das Team trägt, wenn Embiid fehlt – genau das zeigte Brown in der vergangenen Saison, als Jayson Tatum sich von seiner Achillessehnenverletzung erholte. Ohne ihren Star wurde Boston als 44-Siege-Team eingeschätzt, doch Brown bewies seine Klasse und führte die Celtics zu einer Bilanz von 43-19, bevor Tatum zurückkehrte.

In 71 Spielen erzielte Brown Karrierebestwerte von 28,7 Punkten, 6,9 Rebounds und 5,1 Assists pro Spiel. Zudem belegte er den sechsten Platz in der MVP-Wahl und wurde ins All-NBA Second Team gewählt.

Genau das fehlte den Sixers in den letzten zehn Jahren – ein dominanter Two-Way-Flügelspieler, der den starken Leistungsabfall ausgleicht, wenn Embiid nicht auflaufen kann. Brown hebt das Niveau Philadelphias deutlich an und gibt dem Team sofort die Chance, einen der Top-Drei-Plätze in der Eastern Conference zu erreichen.