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Mavericks-GM Mike erläutert die Auswahl von Morez Johnson Jr. im Draft

Mavericks GM Mike erklärt Auswahl von Morez Johnson Jr. im Draft

Viele gingen davon aus, dass die Dallas Mavericks im NBA-Draft 2026 einen Guard wählen würden, doch stattdessen verstärkten sie ihre Frontcourt-Position.

Die Mavericks sicherten sich am Dienstagabend mit dem neunten Pick Morez Johnson Jr., einen Forward von den Michigan Wolverines. Offensichtlich hat der neue Cheftrainer Dusty May, der Johnson eine Saison lang in Michigan trainierte, bereits großen Einfluss auf die Personalentscheidungen.

Mavericks-GM Mike Schmitz erläutert die Wahl von Morez Johnson Jr.

Im Anschluss an den Draft erklärte Schmitz, dass May Johnson während des Scouting-Prozesses ausdrücklich lobte, was sein Vertrauen in die Wahl weiter stärkte.

„Dusty hat uns eine Übersicht über mehrere vielversprechende Spieler gegeben, mit denen er vertraut ist“, sagte der GM. „Er sprach in höchsten Tönen von Morez. … Seine Einschätzung hat uns noch mehr Sicherheit in Bezug auf Morez gegeben.“

Johnson (2,06 Meter, 113 Kilogramm) spielte eine zentrale Rolle im Meisterschaftslauf von Michigan. Er belegte den zweiten Platz im Team bei Punkten (13,1 pro Spiel), war Top-Rebounder (7,3 pro Spiel) und drittbester Shotblocker (1,1 pro Spiel).

Seine Rolle in der NBA ist allerdings noch offen. Für eine Vollzeit-Position als Center gilt er als zu klein, und er hat noch nicht bewiesen, dass er den Raum wie ein moderner Top-Forward strecken kann. Johnson erzielte zwar solide 34,3 Prozent Dreierquote in der letzten Saison, schoss aber nur 35 Dreier in 40 Spielen.

Schmitz hob hervor, dass Johnson sich von einem Bankspieler bei den Illinois Fighting Illini zu einem Star bei den Wolverines entwickelt hat. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass er auch in der NBA weiter wachsen wird, was mögliche Zweifel an seiner Rolle mildert.

„Ich würde einem 20-Jährigen mit diesem Entwicklungstempo keine Grenzen setzen“, sagte Schmitz. „Vom jungen Freshman, der dann wechselte und bereits in diesem Alter eine solche Wirkung zeigt – mit einer kämpferischen Einstellung am offensiven Brett, als vertikaler Raumöffner, der den Ball auch in engen Situationen etwas am Boden führen kann, und mit deutlich verbessertem Passspiel. Er fing an, gelegentlich auch Dreier zu nehmen.

„Dieses Entwicklungstempo lässt für mich darauf schließen, dass offensiv noch mehr Wachstum möglich ist.“

Johnson ist noch nicht am Ziel seiner Entwicklung angekommen, doch er beginnt, sein Potenzial anzudeuten. Wenn er sich als der passende Partner für Forward Cooper Flagg erweist, werden die Mavericks sich umso sicherer fühlen, mit einem weiteren Spieler aus Michigan verstärkt zu haben.