Victor Wembanyama bleibt nach holprigem Finals-Debüt gelassen
Die New York Knicks zeigten keine Schwäche und sicherten sich Spiel 1 der NBA-Finals gegen die San Antonio Spurs.
Das Team von Mitch Johnson führte in der zweiten Halbzeit zeitweise mit bis zu 13 Punkten, doch ein offensiver Einbruch und die starken Treffer der Knicks ebneten ihnen den Weg zum elften Playoff-Sieg in Folge.
Victor Wembanyama präsentierte sich im verlorenen Spiel besonders unbeständig, traf nur 6 von 21 Würfen und verursachte sechs Ballverluste.
Auf die Niederlage angesprochen, ließ sich der ehemalige Nr.-1-Pick jedoch nicht aus der Ruhe bringen.
Victor Wembanyama bleibt gegen die Knicks zuversichtlich
„Es ist immer dasselbe: Jede Mannschaft verteidigt anders“, erklärte Wembanyama laut ESPN-Reporter Michael C. Wright. „Ich werde es herausfinden. Heute habe ich schlecht gespielt. Mehr steckt nicht dahinter.“
Der französische Superstar gab offen zu, dass seine Leistung nicht überzeugend war. Genau deshalb ist er überzeugt, dass sie zurückkommen können.
„Wenn wir schlecht spielen, wenn ich schlecht spiele, schaden wir uns selbst“, sagte Wembanyama. „Deshalb mache ich mir keine Sorgen. Wir werden deutlich besser sein. Ich werde deutlich besser sein.“
Die Spurs haben den Heimvorteil verloren und gelten nicht mehr als klare Favoriten für den Seriengewinn.
Die Knicks sind gut erholt, in einem Lauf und spielen mit dem Selbstvertrauen eines Teams, das weiß, dass es den Auftrag erfüllen kann.
Trotzdem steht die Serie noch am Anfang, und auch wenn die Unerfahrenheit und Jugend der Spurs ihnen noch zum Verhängnis werden könnten, deutet vieles auf eine lange Auseinandersetzung hin.