Mitchell Robinson kritisiert Knicks offen nach Abschied
Mitchell Robinson musste aufgrund der Gehaltsobergrenzen bei den New York Knicks gehen, und er wirkt alles andere als erfreut darüber.
Am Mittwoch veröffentlichte Robinson auf Instagram eine Abschiedsbotschaft an die Knicks-Fans, nachdem er sich mit den Boston Celtics auf einen Vertrag geeinigt hatte. Zahlreiche ehemalige Teamkollegen kommentierten, um ihm alles Gute zu wünschen. Einer davon war OG Anunoby, der mit einem traurigen Emoji auf Robinsons Abschied reagierte.
Robinson machte in seiner Antwort deutlich, dass er nicht freiwillig gehen wollte, und deutete auf interne Konflikte hinter den Kulissen hin.
„Ich habe es versucht, Bruder, ich wollte nicht, dass das passiert“, schrieb Robinson. „Hoffentlich kommt die Wahrheit irgendwann ans Licht.“
Unklar bleibt, auf welche Wahrheit er sich genau bezieht, doch die Umstände seines Weggangs scheinen offensichtlich. Besitzer James Dolan hatte öffentlich erklärt, dass das Team nicht in die zweite Gehaltsobergrenze gehen werde, um seine Free Agents zu halten, was im Grunde bedeutete, dass jemand gehen musste.
Das Team konnte Jose Alvarado und Landry Shamet für knapp unter 11 Millionen Dollar pro Jahr halten, was ihnen zwar etwas finanziellen Spielraum unter der 222-Millionen-Dollar-Gehaltssumme ließ, doch es gab keine Möglichkeit, Robinson ohne eine enorme Gehaltskürzung unterzubringen.
Schließlich unterschrieb Robinson bei den Celtics für über 15 Millionen Dollar jährlich – deutlich mehr, als die Knicks hätten zahlen können, ohne Alvarado und/oder Shamet zu verlieren.
Obwohl sowohl die Knicks als auch Robinson gerne weiter zusammengearbeitet hätten, machte die Realität der Gehaltsobergrenze dies unmöglich.