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Knicks setzen auf Teamgeist und erreichen die NBA-Finals

Knicks erreichen NBA-Finals dank starker Teamleistung

Jahrzehntelang konzentrierten sich die New York Knicks darauf, einen Superstar für den Big Apple zu gewinnen. Jetzt stehen sie erstmals seit 27 Jahren wieder in den NBA-Finals – dank einer echten Teamleistung.

Die Knicks besiegten die Cleveland Cavaliers mit 130-93 und feierten ihren elften Playoff-Sieg in Folge, davon alle bis auf einen mit zweistelligem Vorsprung. Dies gelang ihnen durch eine selbstlose, teamorientierte Spielweise, die an das letzte Knicks-Meisterteam von 1973 erinnert.

New York Knicks überzeugen durch Teamwork

Im vierten Spiel verzeichneten die Knicks 33 Assists und kamen in der Serie auf durchschnittlich 28 Assists pro Spiel. Dieses uneigennützige Spiel machte die Knicks schwer auszurechnen und stärkte zudem ihre Ersatzspieler, die sich durch das gemeinsame Engagement für den besten Wurf und den freien Mitspieler auszeichneten, unabhängig davon, wer es war.

Im vierten Spiel erzielten sechs verschiedene Knicks zweistellige Punkte. Acht Spieler trafen bereits im ersten Viertel. Landry Shamet verwandelte alle vier seiner Dreipunktwürfe und erzielte in der Serie beeindruckende 11 von 12 Dreiern, während er zudem Cleveland Topscorer Donovan Mitchell verteidigte.

Ein Teil davon war auf die lange Garbage Time im deutlichen Sieg zurückzuführen, doch bemerkenswert ist, dass in einem entscheidenden Spiel 11 verschiedene Knicks Assists verteilten.

So erzielten die Knicks über 50 Prozent Trefferquoten in einer Serie, in der Jarrett Allen und der Defensive Player of the Year 2025, Evan Mobley, auf dem Feld standen. Unter dem neuen Trainer Mike Brown führten die Knicks eine bewegungsintensive, passorientierte Offensive ein. Die Spieler identifizierten sich damit, exemplarisch Karl-Anthony Towns (19 Punkte, 14 Rebounds im Spiel 4), der zwar nur 15,8 Punkte im Schnitt erzielte, aber 54 Prozent Trefferquote hatte, 12 Rebounds holte, vier Assists verteilte und dabei stets aggressiv blieb.

New York Knicks nutzten Chancen im vierten Spiel konsequent

Das Passspiel und der Teamgeist der Knicks fielen in den Conference Finals besonders auf, ebenso wie in den vorangegangenen Runden gegen die Atlanta Hawks und Philadelphia 76ers. Doch im vierten Spiel setzten sie sich auch durch mehr Einsatzbereitschaft gegen die Cavaliers durch – ein Spiel, das für Cleveland ein Muss-Sieg war, für New York hingegen ein willkommener Bonus.

In der ersten Halbzeit erzielten die Cavaliers nur drei Punkte im Fastbreak, die Knicks dagegen 26. Über das gesamte Spiel liefen die Knicks ihren Gegnern davon, erzielten schnelle Punkte nach Rebounds und sicherten sich durch ihr Tempo freie Körbe.

Die Kombination aus Einsatz, Ballbewegung und kompromissloser Verteidigung durch das Trio OG Anunoby, Mikal Bridges und Josh Hart macht die Knicks zu einem äußerst schwer zu schlagenden Team. Egal, welches Topteam aus der Western Conference kommt – nach elf aufeinanderfolgenden Siegen können die Knicks mit Champions-Mentalität selbstbewusst in die Finals gehen.