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Bericht: Karl-Anthony Towns bleibt trotz Knicks-Titel enttäuscht

Karl-Anthony Towns weiterhin frustriert bei den Knicks

Karl-Anthony Towns widersetzt sich offenbar der weitverbreiteten Annahme, dass Siege alle Probleme lösen.

Der Starcenter der New York Knicks, Towns, bleibt trotz des NBA-Meistertitels des Teams enttäuscht, berichtete Vincent Goodwill von ESPN am Freitag während eines Auftritts bei „Get Up“. Goodwill betont, dass Towns noch immer nicht darüber hinweggekommen ist, dass die Knicks vor Saisonbeginn keine Vertragsverlängerung mit ihm abgeschlossen haben, und dass ihn dieses Versäumnis „nach wie vor belastet“.

Der sechsmalige NBA-All-Star Towns wurde im Jahr 2024 im Tausch von den Minnesota Timberwolves, seinem langjährigen Team, zu den Knicks geholt. In dieser Saison sank Towns’ Durchschnitt in der regulären Spielzeit auf 20,1 Punkte und 11,9 Rebounds pro Spiel, während er in den Playoffs 15,9 Punkte und 10,6 Rebounds pro Begegnung erzielte.

Trotzdem gewannen die Knicks ihren ersten NBA-Titel seit über 50 Jahren, mit Towns als Startcenter. Dabei lieferte Towns einige der unterschätztesten Beiträge zum Erfolg der Knicks.

Schon seit Monaten kursierten Berichte, dass Towns mit New York unzufrieden sei – unter anderem, weil er bei den Trade-Verhandlungen zur Deadline im Februar ins Spiel gebracht wurde. Selbst als die Knicks kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft standen, hielten sich Gerüchte über Towns’ angebliche Unzufriedenheit.

Derzeit steht Towns vor seiner letzten garantiert vertraglich gesicherten Saison, besitzt jedoch eine Spieleroption für die Saison 2027-28. Da Knicks-Besitzer James Dolan offenbar nicht bereit ist, signifikant zu investieren, um den Kern des Teams zusammenzuhalten, wirkt Towns’ Zukunft in New York trotz seines Meisterrings aktuell unsicher.

Dieser Artikel erschien zuerst bei Larry Brown Sports und wurde mit Genehmigung übernommen.