Wer ist Silvia Tuya, die Physiotrainerin im USMNT-Team von Mauricio Pochettino bei der WM 2026?
Die US-amerikanische Männer-Nationalmannschaft hat unter der Leitung von Mauricio Pochettino den entscheidenden Abschnitt ihrer WM 2026 erreicht. Nach der Gruppenphase streben die Gastgeber des Turniers danach, sich als ernsthafte globale Anwärter zu etablieren. Während sich das Team auf das hochbrisante Achtelfinalspiel gegen Bosnien und Herzegowina im Stadion der San Francisco Bay Area vorbereitet, rückt ein bedeutender Name im starken Trainerstab, der die Mannschaft im Hintergrund unterstützt, besonders ins Blickfeld.
Sílvia Tuyà Viñas, die einzige Frau im Team und die erste offiziell registrierte weibliche Trainerin in der Geschichte des USMNT, trägt als Strength and Conditioning Coach die Verantwortung für die optimale körperliche Verfassung des Kaders. Tuyà verfügt über einen Doktortitel in Sportwissenschaften und bringt eine herausragende Expertise mit, darunter ihre Tätigkeit als Dozentin für Sportpädagogik an der Universität Barcelona sowie ihre angesehene Arbeit beim Levante Badalona in der Liga F, der höchsten Spielklasse im spanischen Frauenfußball.
Die Rolle von Tuyà in einer zentralen technischen Position bei einer erstklassigen Männer-Nationalmannschaft markiert einen wichtigen Meilenstein für Frauen, die sich Führungspositionen im internationalen Fußball anstreben. Die taktische Expertin – sie spricht Englisch, Spanisch und Katalanisch – war maßgeblich daran beteiligt, die Mannschaft während der anspruchsvollen Gruppenphase verletzungsfrei und auf Top-Niveau zu halten. Im Vorfeld der K.o.-Phase steht ihre Arbeit weiterhin im Mittelpunkt, indem sie Stars wie Weston McKennie, Tyler Adams und Christian Pulisic auf die enormen körperlichen Herausforderungen der Weltbühne vorbereitet.
US Soccer und die Rolle der Frauen
Die US-amerikanische Frauen-Nationalmannschaft genießt weltweite Anerkennung, nicht nur wegen ihrer sportlichen Erfolge, die sie als globale Spitzenmannschaft bestätigen, sondern auch wegen ihrer Bemühungen um Gleichstellung auf allen Ebenen innerhalb ihres Verbands. Ein bedeutender Meilenstein war die Bewegung, die von Persönlichkeiten wie Megan Rapinoe und Alex Morgan angeführt wurde und sich für gleiche Bezahlung einsetzte, wodurch bessere Gehaltsvereinbarungen mit ihren männlichen Kollegen erreicht wurden.
Vor diesem Hintergrund erhält Tuyàs Engagement eine noch größere Bedeutung. Es unterstreicht nicht nur die fortwährenden Bestrebungen in den USA, gerechtere Bedingungen für Frauen im Fußball zu schaffen, sondern hebt auch deren Einbindung in Führungspositionen hervor.