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Frankreichs Verletzungs-Update: Aktuelles zu Mbappé, Tchouaméni, Saliba und Upamecano vor WM-Halbfinale gegen Spanien

Frankreichs Verletzungs-Update zu Mbappé, Tchouaméni & Co. vor Spanien-Halbfinale

Frankreich nahm das Training an seinem Stützpunkt in Boston wieder auf, bevor es noch heute nach Dallas weiterfliegt. Ein großer Auftrieb für Didier Deschamps war, dass sowohl Kylian Mbappé als auch Aurélien Tchouaméni trotz kürzlicher Fitnessprobleme regulär mittrainierten. Beide werden voraussichtlich im WM-Halbfinale gegen Spanien am Dienstag (Anpfiff 21 Uhr MEZ) auflaufen und stehen auf der Startelfliste.

Mbappé hatte Knöchelprobleme im Spiel gegen Marokko

Mbappé beendete das Viertelfinale gegen Marokko mit einer Knöchelverletzung, die ihm bereits mehrfach zu schaffen gemacht hat. Der Real-Madrid-Stürmer betonte nach dem Spiel, dass es ihm „gut“ gehe und spielte die Verletzung herunter, die das Unbehagen verstärkt hatte. Deschamps gab zu, dass Mbappé das Spiel zwar mit Schmerzen beendete, zeigte sich jedoch nicht allzu besorgt.

Nach Behandlung und Unterstützung durch eine spezielle Bandage ist Mbappé wieder fit, was sein volles Training eindrucksvoll belegt. Nun will er seine Torbilanz ausbauen und Frankreich zu einem weiteren WM-Finale führen – dem dritten in Folge für die Équipe Tricolore.

Ist Tchouaméni einsatzfähig gegen Spanien?

Auch bei Tchouaméni gibt es positive Nachrichten. Nachdem er gegen Paraguay fehlte und gegen Marokko nur auf der Bank saß, scheint der Mittelfeldspieler bereit, im Halbfinale gegen Spanien wieder in die Startelf zurückzukehren.

Im französischen Lager glaubt man, dass Tchouaméni gegen Marokko hätte spielen können, wenn es unbedingt nötig gewesen wäre, doch man wollte seinen Knöchel so gut wie möglich schonen. Angesichts der Bedeutung eines WM-Halbfinals wird seine Rückkehr erwartet, obwohl Manu Koné die Vertretung während seiner Abwesenheit überzeugend meisterte.

Das auffälligste Detail des Dienstags-Trainings war, dass weder Saliba noch Upamecano, die erste Wahl in der Innenverteidigung, mit der Hauptgruppe übten. Dennoch besteht kein Grund zur Sorge. Das Trainerteam steuert bewusst die Belastung der beiden Schlüsselverteidiger, die sowohl bei der WM als auch in der Klub-Saison bei Arsenal bzw. Bayern München viele Einsatzminuten gesammelt haben.