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US-Militär reagiert mit Angriffen auf iranische Ziele nach Frachter-Attacke

Vergeltung für Frachter-Angriff: US-Militär greift Ziele im Iran an

Als Reaktion auf den Angriff auf einen Frachter in der Straße von Hormus hat das US-Militär Luftschläge gegen Ziele im Iran durchgeführt. Präsident Trump bezeichnete den Vorfall als eine „dumme Verletzung unserer Waffenruhe-Vereinbarung“.

Das US-Zentralkommando (Centcom) bestätigte die Luftangriffe als eine „entschlossene Reaktion“ auf die iranische Attacke auf ein Handelsschiff im strategisch wichtigen Seegebiet. Ziel der Operationen waren iranische Lager für Raketen und Drohnen sowie Küstenradaranlagen.

US-Präsident Donald Trump warf dem Iran zuvor vor, erneut Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen zu haben. Auf der Plattform Truth Social schrieb er, dass die Iraner mehrere Kampfdrohnen gegen Schiffe eingesetzt hätten, von denen eine das Oberdeck eines „großen und sehr teuren“ Frachters getroffen habe. Drei weitere Drohnen seien abgeschossen worden.

Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) berichtete am Donnerstag von einem Angriff auf einen Frachter im Golf von Oman. Dieser Vorfall habe die Evakuierung von etwa 11.000 Seeleuten behindert, die auf Schiffen in der Straße von Hormus festsaßen. IMO-Direktor Arsenio Dominguez betonte, dass geprüft werden müsse, „ob die notwendigen Sicherheitsgarantien eingehalten werden“.

Der Iran hatte die strategisch bedeutende Straße von Hormus kurz nach Beginn der US- und israelischen Angriffe Anfang März blockiert. In der vergangenen Woche einigten sich Washington und Teheran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung der Feindseligkeiten und zur Wiederöffnung der Meerenge. Aktuell finden Verhandlungen statt, die innerhalb von 60 Tagen in eine endgültige Vereinbarung münden sollen.