Schauspieler zieht zurück: „Star Wars“-Ikone sorgt mit Trumps Grabbild für Aufsehen
Mark Hamill, bekannt als entschiedener Kritiker von US-Präsident Donald Trump, hat mit einem Beitrag auf Social Media eine Grenze überschritten. Für das Veröffentlichen eines KI-generierten Bildes erntet der Schauspieler scharfe Kritik. Das Weiße Haus bezeichnete den „Star Wars“-Star umgehend als „krankes Individuum“. Hamill zeigt zwar Verständnis, verzichtet jedoch auf eine direkte Entschuldigung gegenüber Trump.
Das Weiße Haus reagierte auf ein von Mark Hamill auf seinem Bluesky-Profil veröffentlichtes Bild, das Trump in einem Grab darstellt. Das KI-Bild trug die Überschrift „Wenn doch nur“ und zeigte einen Grabstein mit der Aufschrift „Donald J. Trump 1946-2024“ neben dem ehemaligen Präsidenten.
Der Darsteller von Luke Skywalker kommentierte dazu, Trump solle lange genug leben, um seine Niederlage bei den Zwischenwahlen zu erleben und dann für seine „beispiellose Korruption“ sowie „zahlreiche Vergehen“ zur Verantwortung gezogen werden.
Das Weiße Haus antwortete auf der Plattform X mit den Worten: „Diese linksradikalen Extremisten können einfach nicht anders.“ Man betonte, dass solche Äußerungen die Motivation hinter mehreren Mordanschlägen auf den Präsidenten in den vergangenen zwei Jahren seien. Dabei wurde auf verschiedene Vorfälle verwiesen.
Erst im letzten Monat versuchte ein Mann, die Sicherheitskontrollen beim Dinner der Weißen Haus-Korrespondenten zu durchbrechen. Im Jahr 2024 wurde Trump bei einer Veranstaltung in Pennsylvania am Ohr verletzt. Außerdem wurde im selben Jahr ein Mann wegen versuchten Mordes verurteilt, nachdem er mit Waffen in der Nähe eines Golfplatzes entdeckt wurde, auf dem Trump anwesend war.
Kurz darauf entfernte Hamill das KI-Bild von seinem Bluesky-Account. Er schrieb: „Ich entschuldige mich, falls das Bild als unangemessen empfunden wurde.“ Zugleich bekräftigte die „Star Wars“-Legende, dass Trump „lange genug leben sollte, um für seine Vergehen zur Rechenschaft gezogen zu werden.“ Hamill hatte bereits zuvor wiederholt scharfe Kritik am US-Präsidenten geäußert.