Bis zu 17.500 Personen: CNN-Bericht über Trump-Regierung und weiße Südafrikaner
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verfolgt eine strenge Einwanderungspolitik. Dennoch gibt es eine Flüchtlingsgruppe, für die besondere Unterstützung signalisiert wird. Ein Vorschlag soll untersuchen, wie eine größere Zahl weißer Südafrikaner in den USA aufgenommen werden kann.
Nach Angaben des Senders CNN plant die Trump-Administration, das Aufnahme-Kontingent für weiße südafrikanische Flüchtlinge im Haushaltsjahr 2026 deutlich zu erhöhen. Das Kontingent soll auf 17.500 Personen angehoben werden, so ein Dringlichkeitsschreiben an den Kongress. Das Präsidialamt in Washington hat sich zu dem Bericht bislang nicht geäußert.
Präsident Trump hatte mehrfach behauptet, in Südafrika fände ein „Völkermord“ statt, bei dem weiße Farmer gewaltsam getötet und ihre Grundstücke enteignet würden. Diese Darstellungen wurden von den südafrikanischen Behörden vehement zurückgewiesen.
Im Vorjahr hatte die US-Regierung die jährliche Aufnahme von Flüchtlingen auf 7.500 Personen begrenzt, wobei der Fokus auf weißen Südafrikanern lag. Diese Zahl stellt eine drastische Reduzierung gegenüber der Obergrenze von 125.000 im Jahr zuvor dar und schloss viele der weltweit am stärksten gefährdeten Gruppen aus.
Medienberichten zufolge diskutierten US-Vertreter im vergangenen Monat über eine Erweiterung der bestehenden Obergrenze von 7.500 um zusätzliche 10.000 Plätze speziell für Südafrikaner burischer Herkunft. Kurz nach seinem Amtsantritt 2025 hatte Trump per Dekret die Priorisierung der Neuansiedlung europäischstämmiger Buren angeordnet.