Nach schwächstem Medaillenergebnis bei Winterspielen steigert Ottawa die Sportförderung
Die Bundesregierung stellt in den kommenden fünf Jahren 660 Millionen Dollar für nationale Sportverbände bereit, die seit Jahren mit steigenden Defiziten kämpfen.
Das Frühjahrskonjunkturpaket vom Dienstag verspricht danach jährlich 110 Millionen Dollar zusätzlich, um die seit zwei Jahrzehnten stagnierenden Fördermittel für nationale Sportorganisationen zu erhöhen.
Nach den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina, bei denen Kanada das schwächste Medaillenergebnis seit 2002 erzielte, forderte das Kanadische Olympische Komitee dringend mehr finanzielle Unterstützung.
Die kanadischen Olympischen und Paralympischen Komitees setzten sich erfolglos für eine Erhöhung der jährlichen Grundförderung um 144 Millionen Dollar für nationale Sportverbände im Haushalt 2025 ein.
Ottawa hat klargestellt, dass die neuen Mittel auf alle Ebenen des Sports verteilt werden sollen und nicht ausschließlich für Spitzensportler im internationalen Wettbewerb reserviert sind.
Außerdem betont Ottawa, dass das Geld dazu dienen soll, ein starkes und sicheres Sportsystem aufzubauen – eine Forderung der Kommission „Zukunft des Sports in Kanada“, die finanzielle Mittel verlangt, damit alle nationalen Sportorganisationen eigene Beauftragte für sicheren Sport einstellen können.