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250. Jubiläum der USA: Trump reagiert trotzig auf Künstler-Absagen und verspricht größeres Publikum als Elvis

250. Jahrestag der USA: Trump nach Künstler-Absagen trotzig: Ziehe mehr Publikum als Elvis!

Die Great American State Fair soll den 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA für 16 Tage in Washington D.C. feiern. Nachdem mehrere prominente Musiker abgesprungen sind, passt Trump die Pläne an und betont, wer bei den Feierlichkeiten im Mittelpunkt stehen wird.

US-Präsident Donald Trump zieht in Erwägung, die ursprünglich geplante Konzertreihe zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit abzusagen, nachdem zahlreiche Künstler ihre Teilnahme zurückgezogen haben. Stattdessen könnte er eine Rede und eine politische Veranstaltung als Ersatz anbieten, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. „Viele sind der Meinung, dass ich weltweit die Hauptattraktion bin“, so der Präsident. Er behauptet, er ziehe „deutlich größere Menschenmengen als Elvis zu dessen Glanzzeiten“ an – und das „ganz ohne Gitarre“. Er habe angewiesen, die Möglichkeiten für eine „AMERICA IS BACK“-Kundgebung zu prüfen.

Die Konzerte waren als Teil der Great American State Fair geplant, einer 16-tägigen Feier vom 25. Juni bis 10. Juli auf der National Mall in Washington. Am Freitag sagte Bret Michaels, Sänger der Rockgruppe Poison, als fünfter Künstler seine Teilnahme ab. Er begründete dies damit, dass die Veranstaltung nicht die parteiübergreifende Feier sei, die er erwartet hatte. Zuvor hatten bereits Lionel Richie, The Commodores und die Country-Sängerin Martina McBride abgesagt.

Im Gegensatz dazu hat Fabrice „Fab“ Morvan vom ehemaligen Pop-Duo Milli Vanilli angekündigt, aufzutreten. „Ich möchte die Menschen unterhalten und verbinden, nicht spalten“, erklärte Morvan gegenüber dem Online-Musik- und Filmmagazin „Consequence“. Neben ihm bleiben auch Rapper wie Vanilla Ice und Flo Rida ihren geplanten Auftritten treu.

Freedom 250, eine öffentlich-private Partnerschaft des Weißen Hauses zur Organisation der Feierlichkeiten, hat die genauen Gründe für die Rückzüge der Künstler bisher nicht näher erläutert. Unklar ist bislang, ob Ersatzkünstler engagiert werden oder ob Trumps Vorschlag einer politischen Kundgebung von den Veranstaltern tatsächlich in Betracht gezogen wird.