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Angst vor Atomkrieg? Bericht: Trump-Vertrauter Thiel zieht sich zurück

Sorgen vor Atomkrieg?: Bericht: Trump-Verbündeter Thiel nimmt Reißaus

Peter Thiel gehörte 2016 zu den wenigen bekannten Tech-Unternehmern, die Donald Trump im Präsidentschaftswahlkampf offen unterstützten. Über Jahre hinweg flossen Millionen an Spenden von ihm an die Republikaner. Doch mittlerweile scheint er genug von den USA zu haben.

Der in Deutschland geborene Milliardär Peter Thiel plant angeblich, die Vereinigten Staaten zu verlassen, berichtet die „New York Times“. Der Gründer von PayPal und Palantir, der Trump im Wahlkampf befürwortete, sucht demnach aus politischen Motiven eine neue Heimat in Argentinien.

Laut dem Bericht hat Thiel bereits eine Villa in Buenos Aires erworben und seine beiden Töchter an einer örtlichen Schule eingeschrieben. Zudem soll er sich in einem Schachclub der Stadt engagieren.

Als Gründe für seine Auswanderung nennt die Zeitung unter anderem Thiels Befürchtung vor einer möglichen Vermögenssteuer in den USA. In Kalifornien findet ein entsprechender Gesetzesentwurf bereits breite Unterstützung und könnte im Herbst umgesetzt werden. Zudem macht er sich Sorgen über das Risiko eines Atomkriegs.

Argentinien gilt für Thiel als sicherer Rückzugsort, obwohl er durch seine maltesische und neuseeländische Staatsbürgerschaft auch andere Optionen hätte. Im südamerikanischen Land pflegt er enge Kontakte zum Präsidenten Javier Milei, der wie Thiel ultralibertäre und konservative Ansichten vertritt.

Peter Thiel war einer der wenigen prominenten Silicon-Valley-Unternehmer, die Trump schon im Wahlkampf 2016 offen unterstützten. Er spendete mehrere Millionen Dollar für Trumps Kampagne und trat auf dem republikanischen Parteitag als Redner auf. Nach Trumps Wahlsieg gehörte Thiel zwar dem Übergangsteam an, übernahm aber kein Regierungsamt. Seinen politischen Einfluss nutzte er später vor allem, um konservative Politiker wie J. D. Vance zu fördern, der zuvor für ihn tätig war.