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Von Kolumbien bis Iran: Diese Teams trainieren in Mexiko für die WM 2026

Von Kolumbien bis Iran: Teams mit Basis in Mexiko zur WM 2026

Die FIFA hat die Trainingsstandorte der 48 Nationen bekanntgegeben, die an der WM 2026 teilnehmen werden – und Mexiko spielt dabei eine bedeutende Rolle, die weit über die Austragung der Spiele hinausgeht. Neben den Spielorten Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey wird das Land sieben Nationalteams beherbergen, die sich während des Turniers in Mexiko ein Trainingslager aufbauen.

Welche WM-Teams trainieren in Mexiko?

Kolumbien, Iran, Südkorea, Südafrika, Tunesien, Uruguay sowie die mexikanische Nationalmannschaft selbst haben beschlossen, ihre Vorbereitung und Trainingsphasen für die Gruppenspiele in Mexiko abzuhalten. Diese Entscheidung unterstreicht Mexikos wachsende logistische und sportliche Bedeutung im Rahmen des gesamten WM-Events.

In einer Pressemitteilung betonte die FIFA, dass diese Team-Basislager essenziell für den reibungslosen Ablauf des Turniers sind und für jede Mannschaft über mehrere Wochen eine Art „zweites Zuhause“ darstellen.

Wo befinden sich die WM-Teams mit Basis in Mexiko?

  • Kolumbien: Academia Atlas FC, Guadalajara
  • Iran: Centro Xoloitzcuintle, Tijuana
  • Mexiko: Centro de Alto Rendimiento, Mexiko-Stadt
  • Südafrika: Universidad Del Futbol, Pachuca
  • Südkorea: Chivas Verde Valle, Guadalajara
  • Tunesien: Rayados Training Centre, Monterrey
  • Uruguay: Mayakoba Training Centre, Cancún

„Unverzichtbarer Teil jeder Weltmeisterschaft“

Diese Verteilung macht Guadalajara zu einem der zentralen Trainingsstandorte des Turniers, da sowohl Kolumbien als auch Südkorea die Einrichtungen von Vereinen in dieser Stadt als Operationsbasen gewählt haben.

Obwohl die WM offiziell in 16 Gastgeberstädten in Mexiko, den USA und Kanada stattfindet, stellte die FIFA klar, dass der Einflussbereich des Turniers weit über diese Hauptstandorte hinausreicht.

Insgesamt werden 25 nicht-austragende Städte als Basislager für Nationalmannschaften während des Wettbewerbs fungieren. In Mexiko zählen dazu Cancún, Pachuca und Tijuana – die jeweils zu wichtigen strategischen Zentren für verschiedene Verbände werden.

Die FIFA hob hervor, dass die Präsenz der Nationalteams in diesen Städten die Wirtschaft ankurbelt, den Tourismus stärkt und den lokalen Gemeinden weltweite Aufmerksamkeit verschafft.

„Team-Basislager sind ein unverzichtbarer Bestandteil jeder FIFA-Weltmeisterschaft“, erklärte Heimo Schirgi, Chief Operating Officer der FIFA WM 2026. Schirgi betonte zudem, dass das logistische Ausmaß des bevorstehenden Turniers „beispiellos“ sei, was vor allem auf die Erweiterung auf 48 Teams zurückzuführen ist.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die bedeutende Rolle der Infrastruktur von Liga MX-Clubs im Turnierkonzept. So wird Südkorea bei den Chivas im Verde Valle trainieren, Kolumbien nutzt die Akademie von Atlas, und Tunesien hat sein Basislager beim Rayados-Trainingszentrum in Monterrey. Gleichzeitig empfängt Club Tijuana Iran, und Pachuca öffnet mit seiner renommierten Universidad del Futbol die Türen für Südafrika.