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Trump und Rubio: Iran-Deal braucht deutlich mehr Zeit als 72 Stunden

"Geht nicht in 72 Stunden": Trump und Rubio: Iran-Deal benötigt noch mehr Zeit

Obwohl zunächst eine Einigung möglich schien, hat sich die Lage geändert. Von den US-Vertretern gibt es vorerst keinen Deal mit dem Iran. Sowohl Rubio als auch Trump bestehen auf eine längere Verhandlungsdauer.

US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass eine vorläufige Vereinbarung mit dem Iran zwar von mehreren Golfstaaten unterstützt wird, jedoch noch nicht finalisiert ist. „Atomgespräche sind äußerst komplex. Man kann so ein Thema nicht innerhalb von 72 Stunden nebenbei auf einer Serviette regeln“, sagte Rubio gegenüber der „New York Times“.

Er fügte hinzu, dass derzeit sieben oder acht Länder in der Region den vorgeschlagenen Ansatz unterstützen und man bereit sei, die Verhandlungen in diese Richtung fortzusetzen, bezogen auf den Entwurf einer vorläufigen Einigung zwischen Iran und USA.

Nur wenige Stunden vor dem Interview hatte Rubio noch Hoffnungen auf eine baldige Lösung geweckt: „Ich denke, es besteht die Chance, dass die Welt in den nächsten Stunden positive Nachrichten erhält“, äußerte er bei einem Besuch in Indien.

US-Präsident Donald Trump erklärte anschließend, er habe seine Verhandler angewiesen, keine vorschnellen Abkommen mit dem Iran zu treffen. Solange keine Einigung „erreicht, bestätigt und unterzeichnet“ sei, werde die US-Marine die Blockade der iranischen Häfen aufrechterhalten, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Kurze Zeit später wandte sich Trump gegen Kritiker, auch aus den eigenen republikanischen Reihen, und verteidigte seine Strategie in einem weiteren Beitrag. Er betonte, im Unterschied zu seinen Vorgängern, die das Problem bereits vor Jahren hätten lösen sollen, schließe er keine schlechten Deals ab. Wenn er eine Vereinbarung treffe, werde diese solide und vorteilhaft sein.