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Trump in Beratungen: Medien berichten von möglichen neuen US-Angriffen auf Iran

Trump berät sich: Berichte: USA bereiten mögliche neue Angriffe auf den Iran vor

Die Bemühungen der USA, mit dem Iran eine Einigung zu erzielen, verlaufen deutlich schwieriger als von der Regierung ursprünglich angenommen. Laut Berichten zieht Präsident Trump ernsthaft in Betracht, den Konflikt militärisch wieder zu eskalieren. Hinweise dafür liefern jüngste Änderungen in seinem Terminkalender.

Mehreren US-Medien zufolge bereiten die Vereinigten Staaten mögliche neue Angriffe auf den Iran vor. Das Nachrichtenportal „Axios“ berichtete, dass Präsident Donald Trump am Freitagmorgen (Ortszeit) eine Beratung mit seinen engsten Mitarbeitern abgehalten habe. Zu diesen Beratern zählten Verteidigungsminister Pete Hegseth und Vizepräsident JD Vance. Trump erwäge ernsthaft, bei einem Scheitern der Verhandlungen mit Teheran militärisch zu reagieren. Auch der US-Sender CBS berichtete über potenzielle neue Angriffe, betonte jedoch, dass eine endgültige Entscheidung noch ausstehe.

Am Freitag erklärte Trump auf seiner Plattform Truth Social, dass er aufgrund bestimmter „Umstände“ nicht an der bevorstehenden Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. teilnehmen könne. Details zu diesen Umständen nannte der Präsident nicht. Zudem wurde Trumps Terminplan angepasst: Er wird das Wochenende in Washington verbringen und nicht wie geplant in einem seiner Golfresorts.

Beamter beschreibt Verhandlungen als „zermürbend“

Ebenfalls am Freitag traf Pakistans Armeechef Asim Munir im Rahmen der Vermittlungsanstrengungen seines Landes im Iran-Konflikt in Teheran ein. Pakistan fungiert als Vermittler zwischen den USA und Iran. Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei dämpfte vorab die Erwartungen und stellte klar, dass der Besuch nicht automatisch einen Wendepunkt oder eine entscheidende Entwicklung bedeute. Die Differenzen zwischen Iran und den USA seien „tiefgreifend und umfassend“, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf ihn.

„Axios“ zitierte einen US-Beamten, der die Verhandlungen mit dem Iran als „zermürbend“ bezeichnete. Demnach würden Entwürfe „täglich hin- und hergeschickt“, ohne dass wesentliche Fortschritte erzielt würden. Aus Trumps Umfeld hieß es laut „Axios“, er habe die Option einer letzten, „entscheidenden“ Militäroperation ins Spiel gebracht, nach der er einen Sieg verkünden und den Konflikt beenden könnte. Allerdings gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass eine endgültige Entscheidung getroffen wurde.

Am Montag hatte Trump mitgeteilt, dass er einen für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran auf Bitten von Verbündeten vorerst verschoben habe. Das Militär bleibe jedoch jederzeit einsatzbereit.

Ende Februar hatten die USA und Israel den Iran-Konflikt mit Angriffen auf die Islamische Republik begonnen. Als Reaktion griff Teheran Ziele in Israel und der Golfregion an und blockierte weitgehend die für den weltweiten Handel wichtige Straße von Hormus vor seiner Küste. Seit Anfang April gilt eine fragile Waffenruhe im Iran-Konflikt.