US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard erklärt Rücktritt nach Krebsdiagnose ihres Mannes
In den letzten Auseinandersetzungen um den Iran-Krieg zeigten sich Differenzen zwischen Präsident Trump und seiner Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard. Ab Juli gehen ihre Wege getrennt: Gabbard kündigt ihren Rücktritt an, nachdem bei ihrem Ehemann ein seltener Knochenkrebs diagnostiziert wurde.
Tulsi Gabbard, die Koordinatorin der US-Geheimdienste, hat ihren Rückzug aus dem Amt bekanntgegeben. Als Grund nannte sie die Diagnose einer seltenen Knochenkrebserkrankung bei ihrem Ehemann, wie ein von ihrer Mitarbeiterin veröffentlichter Brief an Präsident Donald Trump offenbart. „Ich muss mich aus dem öffentlichen Dienst zurückziehen, um ihn in diesem schweren Kampf vollumfänglich zu unterstützen und an seiner Seite zu bleiben.“ Sie plane, ihr Amt zum 30. Juni niederzulegen.
In ihrer Funktion als Geheimdienstkoordinatorin leitet Gabbard die US-Nachrichtendienste und berät den Präsidenten als wichtigste Ansprechperson in nachrichtendienstlichen Fragen. Sie hatte das Amt zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit Anfang 2025 übernommen.
Kürzlich traten die Meinungsverschiedenheiten zwischen Gabbard und Trump in Bezug auf den Iran-Krieg öffentlich zutage. So betonte der Präsident, dass Gabbard eine zurückhaltendere Haltung zur Urananreicherung vertrete als er. Dennoch stellte er klar, dass dies ihre Eignung für das Amt nicht beeinträchtige.