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Weltmeisterschaftsteam ernennt neuen Trainer weniger als einen Monat vor Turnierbeginn

Weltmeisterschaftsteam benennt neuen Trainer kurz vor Turnierstart

Dick Advocaat trat im Februar 2026 als Trainer der Nationalmannschaft von Curaçao zurück, hauptsächlich aufgrund schwerwiegender Gesundheitsprobleme seiner Tochter.

Obwohl er die „Blue Wave“ zur historischen erstmaligen Qualifikation für die Weltmeisterschaft geführt hatte, stellte Advocaat damals seine Familie in den Vordergrund und erklärte: „Familie geht vor Fußball.“ Sein Rückzug galt als herber Rückschlag für die Vorbereitungen des Teams auf das Turnier 2026.

Curaçao schrieb Geschichte, indem es als Land mit der kleinsten Bevölkerung – nur 160.000 Einwohner – jemals an einer Weltmeisterschaft teilnahm.

Rutten geht, Advocaat übernimmt

Nach Advocaats Rücktritt wurde der Niederländer Fred Rutten als neuer Trainer eingesetzt.

Rutten trat gestern (11. Mai) zurück. Offiziell wurde sein Rückzug als „konstruktive“ Entscheidung dargestellt, doch er folgte erheblichem Druck von Spielern und wichtigen Sponsoren, die Advocaat für die WM zurückwünschten. Zudem hatte Curaçao im März unter Rutten eine schwache Phase mit Niederlagen in Freundschaftsspielen gegen China (0:2) und Australien (1:5).

In einer überraschenden Wendung kehrte Advocaat am 12. Mai offiziell in seine Position zurück. Die Gesundheit seiner Tochter habe sich verbessert, und der Fußballverband von Curaçao (FFK) einigte sich darauf, dass er seine Aufgaben nur einen Monat vor dem Auftaktspiel gegen Deutschland wieder übernimmt.

Mit 78 Jahren wird Advocaat beim Turnierstart nächsten Monat der älteste Trainer in der Geschichte der Weltmeisterschaft sein. Er führt das Team nun in die Gruppe E, wo sie auf Deutschland, Ecuador und die Elfenbeinküste treffen werden.