USA reagieren mit Luftangriffen auf Iran nach Tod zweier Soldaten
Zum ersten Mal seit mehreren Monaten sind im Konflikt mit dem Iran wieder US-Soldaten ums Leben gekommen. Infolge dessen reagiert Washington mit Luftangriffen. Präsident Trump bezeichnete die Ereignisse als „sehr traurig“.
Nach dem tödlichen Angriff auf zwei US-Soldaten durch iranische Streitkräfte in Jordanien hat die US-Armee neue Luftangriffe auf iranische Ziele angekündigt. Das zuständige Regionalkommando Centcom erklärte auf der Plattform X, dass die Angriffe darauf abzielten, die iranischen Revolutionsgarden als Reaktion auf den Angriff in Jordanien „umgehend zu bestrafen“. Gleichzeitig sollen die Fähigkeiten des Iran eingeschränkt werden, die kommerzielle Schifffahrt in der Straße von Hormus weiterhin zu gefährden.
Nach Angaben von Centcom kamen die beiden US-Soldaten am Freitag bei iranischen Raketen- und Drohnenangriffen in Jordanien ums Leben. Sie sind die ersten US-Todesopfer seit der jüngsten Eskalation des Iran-Konflikts.
Die Revolutionsgarden hatten zuletzt nach eigenen Angaben vier Schiffe durch einen kombinierten Raketen- und Drohneneinsatz am Passieren der Straße von Hormus gehindert. Die Führung in Teheran hält die strategisch wichtige Meerenge für die internationale Schifffahrt faktisch geschlossen.
Trump: „Für ihr Land ihr Leben gegeben“
US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu dem Tod der Soldaten als „sehr traurig“. Der Sender NewsNation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Vorfälle mit den Worten, dies sei „eine sehr traurige Angelegenheit“. „Wir sehen das nicht gern“, so Trump weiter. Die Soldaten hätten ihr Leben im Dienst für ihr Land gegeben. Zudem bekräftigte Trump seine wiederholte Haltung, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe.
Das US-Militär meldete am Samstag erstmals seit Beginn des Iran-Konflikts wieder Tote in den eigenen Reihen infolge iranischer Angriffe. Die beiden Soldaten starben am Freitag während eines Einsatzes in Jordanien, als US-Streitkräfte und Verbündete sich gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten, teilte Centcom auf X mit. Ein weiterer Soldat wird derzeit vermisst.
Unterdessen erklärte Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut dem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, dass das Rahmenabkommen ausgesetzt sei und der Iran sich nicht mehr an die Vereinbarungen gebunden fühle. Trump äußerte laut NewsNation, dass ihm dies „völlig egal“ sei.