Karl-Anthony Towns steht bei Knicks-Vertragsverlängerung vor Hindernissen
Die New York Knicks erleben derzeit eine Hochphase, und Karl-Anthony Towns trägt maßgeblich dazu bei.
Der ehemalige Nummer-1-Pick zeigte sich in den Playoffs äußerst überzeugend, erzielte im Durchschnitt ein Double-Double und spielte eine entscheidende Rolle im Duell gegen Victor Wembanyama in den NBA-Finals.
Doch der Profi-Sport ist hart, und die Zukunft bleibt ungewiss.
Towns könnte einen maximalen Vierjahresvertrag über 272 Millionen Dollar erhalten, doch in dieser Hinsicht herrscht bislang Stille. Laut James Edwards von The Athletic spricht die Vergangenheit gegen ihn, und ein baldiger Abschluss, insbesondere zu seinen Wunschkonditionen, erscheint unwahrscheinlich.
Knicks zögern bei maximaler Vertragsverlängerung für Towns
„Mit 30 Jahren neigen große Spieler dazu, schneller abzubauen. Ein neuer Vertrag würde über seine besten Jahre hinausgehen“, schrieb Edwards. „Würden die Knicks wirklich dieses Kernteam für weitere drei bis vier Jahre festlegen? Das scheint fraglich. Es ist gut möglich, dass Towns nur dann bleibt, wenn er deutlich weniger als den Maximalvertrag akzeptiert.“
Towns soll in der kommenden Saison 57 Millionen Dollar verdienen, mit einer Spieleroption über 61 Millionen für die Saison 2027-28.
Die Knicks hätten Vorteile, wenn sie diese Summe langfristig durch einen neuen Vertrag senken könnten, doch gleichzeitig wollen sie die zweite Gehaltsobergrenze nicht überschreiten, was die Situation verkompliziert.
In der vergangenen Saison erzielte Towns im Schnitt 20,1 Punkte, 11,9 Rebounds und drei Assists pro Spiel bei einer Feldwurfquote von 50,1 Prozent sowie 36,8 Prozent Dreierquote, laut Basketball Reference.
Die Knicks verfügen über alle Voraussetzungen, um erneut die Finals zu erreichen. Allerdings hat seit den Golden State Warriors 2018 kein Team mehr den Titel verteidigen können, und die finanziellen Restriktionen des neuen CBA erschweren dies zunehmend.