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Die Chelsea-Klausel, die die Premier League erschüttert

Die Chelsea-Klausel, die die Premier League verändert

Im Chelsea-Kabinenbereich sorgt ein Thema für Aufruhr, das nichts mit Xabi Alonsos Verpflichtung zu tun hat. Stattdessen handelt es sich um eine finanzielle Hiobsbotschaft, die direkt die Gehälter der Spieler betrifft und Berichten zufolge die Anspannung am Stamford Bridge deutlich verstärkt hat.

Spanischen Medienberichten zufolge haben einige Chelsea-Spieler erst kürzlich entdeckt, dass ihre Verträge Klauseln enthalten, die dem Verein erlauben, ihre Gehälter zu kürzen, falls das Team sich nicht für den europäischen Wettbewerb qualifiziert. Einige Spieler sollen von dieser Regelung völlig überrascht gewesen sein.

Chelseas katastrophale Saison führt zu erheblichen Gehaltskürzungen

Der Ausfall Chelseas bei allen UEFA-Wettbewerben, insbesondere der Champions League, hat diese Klauseln nun wirksam werden lassen.

Die Klubführung hat diese Regelungen offenbar in vielen Spieler-Verträgen verankert, um sich vor den finanziellen Einbußen durch das Ausbleiben der lukrativen Einnahmen aus dem europäischen Fußball zu schützen. Nach einer enttäuschenden Saison, in der Enzo Marescas Mannschaft nur den 10. Platz in der Premier League belegte, sind die Klauseln nun in Kraft getreten.

Betroffene Spieler beginnen nun, die Tragweite der Gehaltskürzungen zu erkennen, während die neue Saison startet.

Einige Gehälter sollen um die Hälfte reduziert werden

Dem Bericht zufolge werden mehrere der wichtigsten Chelsea-Stars mit einer Gehaltskürzung von 50 % rechnen müssen, während andere bis zu zwei Drittel ihres bisherigen Einkommens verlieren könnten.

Obwohl sie weiterhin zu den besser bezahlten Spielern im Weltfußball zählen, liegen ihre Gehälter damit deutlich unter dem Niveau, das üblicherweise mit Premier-League-Stars verbunden ist.

Diese Entwicklung hat bereits Reaktionen von mehreren Spielerberatern ausgelöst.

Chelseas Haltung zu Transfers

Vertreter einiger Spieler sollen Chelsea kontaktiert haben, um über Vertragsneuverhandlungen oder alternativ über angemessene Ablösesummen zu sprechen, die einen Vereinswechsel erleichtern könnten.

Die Klubführung von Chelsea hat jedoch offenbar klar Stellung bezogen.

Die Botschaft soll eindeutig sein: Jeder Spieler, der den Verein verlassen möchte, muss mindestens die Summe einbringen, die Chelsea ursprünglich für seine Verpflichtung gezahlt hat.

Im Fall von Enzo Fernández bedeutet das, dass interessierte Klubs die Ablöseforderung von 120 Millionen Euro (fast 140 Millionen US-Dollar) erfüllen müssten – die Summe, die Chelsea an Benfica zahlte, um den argentinischen Mittelfeldspieler nach England zu holen.

Palmer, Caicedo und João Pedro von Gehaltskürzungen betroffen

Cole Palmer, Moisés Caicedo und João Pedro gehören zu den Spielern, die Berichten zufolge bestätigt haben, dass die Gehaltskürzungsklauseln in ihren Verträgen verankert sind.

Insbesondere Palmer und Fernández werden bereits mit möglichen Abgängen vom Stamford Bridge in Verbindung gebracht, da die Spekulationen über ihre Zukunft zunehmen.