Ohne K.o.-Runde kein Fest: Trainer tritt wenige Minuten nach dem WM-Aus 2026 zurück
Der schottische Nationaltrainer Steve Clarke hat nach sieben Jahren im Amt seinen Rücktritt erklärt, nur wenige Minuten nachdem das Ausscheiden seines Teams bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bestätigt wurde.
So endeten Schottlands Hoffnungen bei der WM
Die Schotten standen nach einem 1:0-Sieg gegen Haiti und einer 0:1-Niederlage gegen Marokko noch in einer guten Position, um sich für die Runde der letzten 32 zu qualifizieren. Doch eine 0:3-Niederlage gegen Brasilien am Mittwoch machte ihre Chancen, als eine der acht besten Drittplatzierten weiterzukommen, von den Ergebnissen anderer Spiele abhängig.
Das Aus Schottlands wurde am Samstag besiegelt, als Kroatien gegen Ghana gewann und somit das afrikanische Team mit vier Punkten als eine der besten Drittplatzierten neben vier weiteren Nationen qualifizierte.
Clarks Mannschaft holte drei Punkte, was für drei weitere Länder zur Qualifikation reichen wird. Aufgrund der negativen Tordifferenz von minus drei wird Schottland jedoch als neunt- oder zehntbeste Drittplatzierte das Turnier beenden, abhängig vom Ausgang des letzten Gruppenspiels zwischen Algerien und Österreich.
Schottland hat sich bei neun Weltmeisterschaften nie über die Gruppenphase hinaus qualifiziert und wurde nun bereits zum vierten Mal aufgrund der Tordifferenz ausgeschieden.
Clarke geht einen Monat nach Vertragsverlängerung
Als Clarke im Mai 2019 das Amt übernahm, hatte Schottland seit 21 Jahren nicht mehr an einem großen Turnier teilgenommen. Seitdem spielten sie bei zwei Europameisterschaften sowie der WM 2026 mit, wenngleich die Ergebnisse und Leistungen bei allen drei Turnieren enttäuschend waren.
Clarks Rücktritt erfolgt weniger als einen Monat nach Unterzeichnung eines neuen Vierjahresvertrags als schottischer Nationaltrainer.