Wie Mark Cuban den Mavericks-Erfolg mit der Verpflichtung von Dusty May sieht
Mark Cuban, Minderheitsgesellschafter der Dallas Mavericks, hat seit dem Verkauf seiner Mehrheitsanteile im Dezember 2023 nur selten die Entscheidungen der Organisation gebilligt.
Im Jahr 2025 kritisierte Cuban den Klub scharf für den katastrophalen Tausch von Star-Guard Luka Doncic zu den Los Angeles Lakers gegen den Forward/Center Anthony Davis (der mittlerweile bei den Washington Wizards spielt). Im März gab er offen zu, dass er den ehemaligen General Manager Nico Harrison nicht eingestellt hätte, wenn er gewusst hätte, dass dieser ihn aus den Basketball-Operationen ausschließen und die Franchise in den Abgrund treiben würde.
Nach einer enttäuschenden Saison mit einer Bilanz von 26-56 haben die Mavericks nun endlich erkannt, dass sie Entscheidungen treffen sollten, die Cuban unterstützen würde. Den Anfang machte Dallas am Montag mit der Verpflichtung von Head Coach Dusty May von den Michigan Wolverines.
Mark Cubans Reaktion auf die Verpflichtung von Dusty May
Die Mavericks und May einigten sich am Montag auf einen Vertrag. Er wird Jason Kidd ersetzen, den das Team im Mai entlassen hatte. Nach Bekanntwerden der Neuigkeit zeigte sich Cuban optimistisch bezüglich der Verpflichtung.
„Er ist Absolvent der Indiana University. Ich habe ihn schon kennengelernt, als er dort als Studentenmanager und Video-Coach tätig war“, erklärte der Indiana Hoosiers-Alumnus Cuban gegenüber Mike Curtis von The Dallas Morning News. „Ich bin sicher, dass er hervorragende Arbeit leisten wird.“
May glänzte bereits bei seinen Stationen an der University of Michigan und bei den Florida Atlantic Owls. 2023 führte er die Owls erstmals in das Final Four. In der vergangenen Saison holte er mit den Wolverines die zweite nationale Meisterschaft im Basketball, nur zwei Jahre nachdem das Team eine 8-24-Saison hatte.
Mays Fähigkeit, angeschlagene Programme in Titelanwärter zu verwandeln, wird ihm in Dallas zugutekommen. Ebenso seine Kompetenz, junge Talente optimal zu fördern.
Die Mavericks verfügen mit dem 19-jährigen Forward Cooper Flagg über eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente der Liga. Der Nummer-1-Pick des NBA-Drafts 2025 wurde in der vergangenen Saison zum Rookie des Jahres gewählt und belegte mit 21 Punkten pro Spiel den 24. Platz in der Liga.
May hat Flagg zwar nie auf College-Ebene trainiert, zeigt sich jedoch begeistert von dem aufstrebenden Star. Dem Coach zufolge war die Chance, ihn zu coachen, einfach zu verlockend, um sie abzulehnen.
Wenn Flagg unter May sein Potenzial weiter ausschöpft und die Mavericks durch Draft, Free Agency und Trades weitere Bausteine finden, könnte sich die Perspektive der Franchise deutlich verbessern. Das würde Mark Cuban umso mehr freuen, dass Dallas auf den erfahrenen College-Coach gesetzt hat.