Warum Österreichs Stefan Posch bei der WM gegen Argentinien eine Maske trägt
Der österreichische Verteidiger Stefan Posch fiel den Zuschauern auf, als er beim WM-Spiel am Montag gegen Argentinien mit einer schwarzen Schutzmaske auf dem Spielfeld stand.
Die beiden Mannschaften trafen im Dallas Stadium im zweiten Gruppenspiel der Gruppe J aufeinander, nachdem sie beide das Turnier mit Siegen begonnen hatten. Doch vor dem Anpfiff fragten sich viele Fans, warum der Mainzer Verteidiger ungewöhnlichen Gesichtsschutz trug.
Was ist mit Posch passiert?
Posch zog sich im Auftaktspiel Österreichs gegen Jordanien, das mit 3:1 gewonnen wurde, einen Kieferbruch zu. Der Verteidiger musste nach einer heftigen Kollision mit dem gegnerischen Torwart ausgewechselt werden, und die anschließenden Untersuchungen bestätigten die Verletzung.
Trotz des Bruchs konnte Posch operativ behandelt werden, was dem medizinischen Team Österreichs ermöglichte, eine Lösung zu finden, um ihn für den Rest der Gruppenphase einsatzbereit zu halten.
Warum trägt er eine Maske?
Dem österreichischen Sender ORF zufolge wurde Posch die Spielberechtigung erteilt, sofern er eine speziell angefertigte Schutzmaske trägt, die den verletzten Bereich schützt.
Die Maske wurde in Los Angeles entworfen und in Phoenix gefertigt, bevor sie rechtzeitig zum Spiel gegen Argentinien im österreichischen Teamlager ankam.
Österreichs Cheftrainer Ralf Rangnick hatte bereits vor dem Spiel angedeutet, dass Posch gegen den amtierenden Weltmeister zum Einsatz kommen könnte, sofern er eine Gesichtsmaske tragen kann. Der Verteidiger wurde letztlich für einsatzfähig erklärt und kehrte trotz der Verletzung direkt in die Startelf zurück.