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Skurrile Kriegsszene mit Urenkel von Leonid Breschnew sorgt für Aufsehen

Bizarre Kriegs-Szene um Urenkel von Leonid Breschnew

Seit mehreren Wochen befindet sich ein bekannter Gefangener in den Händen der ukrainischen Streitkräfte. Nach seiner Festnahme wurde er von ihnen mit McDonald’s-Essen versorgt. Die Identität des Mannes wurde jedoch erst später öffentlich gemacht.

Eine Einheit der ukrainischen Streitkräfte bestätigte die Gefangennahme von Anton Milajew, dem Urenkel des früheren Generalsekretärs der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Leonid Breschnew. Zuvor hatte der russische Online-Kanal Baza unter Berufung auf Aussagen von Milajews Mutter berichtet, dass er in Gefangenschaft geraten sei. Milajew soll ihr Adoptivsohn sein.

Seine Mutter erklärte, dass er sich im Jahr 2025 den Pionieren angeschlossen habe und in der Region Cherson in Gefangenschaft genommen wurde. Dort ist die 34. Marinebrigade der Ukraine stationiert, die bereits im Mai ein Video veröffentlichte, das Milajew zeigt. In dem Clip sitzen insgesamt vier Soldaten an einem Tisch, darunter auch der Urenkel des ehemaligen sowjetischen Staatschefs.

Besonders ungewöhnlich ist, dass die ukrainischen Soldaten den russischen Gefangenen in dem Video Mahlzeiten von McDonald’s reichten, die von diesen offenbar dankbar angenommen wurden. Während der Amtszeit von Leonid Breschnew in der Sowjetunion während des Kalten Krieges gab es keine Filialen der US-Fastfood-Kette, die erst später dort Fuß fasste.

Appell an russische Landsleute

In dem Video richtet Milajew eine Warnung an seine Landsleute bezüglich des Krieges in der Ukraine und der Gefahr des Todes. Außerdem betont er, dass die Gefangenen gut behandelt würden. Ob diese Aussagen unter Zwang entstanden sind, kann nicht überprüft werden.

Breschnew verstarb 1982. Geboren wurde er 1906 in Kamjanske im Gebiet der heutigen Ukraine und bekleidete für 18 Jahre das höchste Amt der Sowjetunion. An der East Side Gallery in Berlin ist das berühmte Bruderkussfoto zu sehen, das ihn mit dem ehemaligen SED-Chef Erich Honecker zeigt.