Die Statistik spricht gegen die Spurs nach Niederlagen in den ersten beiden Spielen
Die New York Knicks setzten ihre beeindruckende Playoff-Siegesserie am Freitagabend mit einem packenden 105:104-Erfolg gegen die San Antonio Spurs fort und gingen damit in der NBA-Finalserie mit 2:0 in Führung.
Ein 2:0-Vorsprung in einer Playoff-Serie, besonders in den Finals, gilt normalerweise als klares Zeichen für das favorisierte Team.
In der Geschichte der NBA-Finals gelang bisher nur fünf Teams, einen 0:2-Rückstand noch umzudrehen und die Meisterschaft zu gewinnen.
Das sind hervorragende Nachrichten für die Knicks – und ausgesprochen schlechte für die Spurs.
Die Lage verschärft sich für die Spurs zusätzlich, da sie beide Heimspiele verloren haben und somit mit 0:2 zurückliegen.
Historisch schlechte Aussichten für Spurs nach Heimniederlagen in den ersten beiden Finalspielen
Nur zwei Teams in der NBA-Finalgeschichte starteten eine Serie mit zwei Heimniederlagen: die Phoenix Suns 1993 und die Orlando Magic 1995.
Keines dieser Teams konnte die Serie anschließend noch für sich entscheiden.
Die Suns unterlagen 1993 den Chicago Bulls in sechs Spielen, während die Magic 1995 von den Houston Rockets in vier Spielen aus dem Wettbewerb gefegt wurden.
Diese Statistik spricht klar gegen die Spurs.
Dazu kommt, dass die Knicks derzeit eine der beeindruckendsten Siegesserien der NBA-Geschichte feiern und nun bereits 13 Spiele in Folge gewonnen haben. Das Spiel 2 am Freitag war eines der wenigen, in denen sie bis zum Schluss ernsthaft in Gefahr waren, zu verlieren.
Die Spurs stehen nun vor der Herausforderung, vier der verbleibenden fünf Spiele gegen diese starke Knicks-Mannschaft zu gewinnen – darunter drei im ausverkauften Madison Square Garden, der am Montag und Mittwoch bei den Spielen 3 und 4 zu einem Hexenkessel werden wird. Anfangs hatten die Spurs noch berechtigte Hoffnungen, doch diese Zuversicht dürfte zunehmend schwinden.