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Arsenal vs. PSG: Wege zum Champions-League-Finale 2026 im Vergleich

Arsenal und PSG: Wege zum Champions-League-Finale 2026 im Vergleich

Was für ein Gegensatz: Arsenal erreicht nach 20 Jahren erstmals wieder das Champions-League-Finale. Paris Saint-Germain steht zum zweiten Mal in Folge dort. Während beide Klubs bereits ihre nationalen Meisterschaften gefeiert haben, wartet die europäische Krone in Budapest – allerdings auf sehr unterschiedliche Weise, denn ihre Routen ins Finale könnten kaum unterschiedlicher sein.

Die Gunners blieben ungeschlagen, agierten kontrolliert und beeindruckten mit bemerkenswerter Ruhe. PSG hingegen glich eher einem europäischen Hindernisparcours mit namhaften Gegnern, Auswärtshürden und am Ende wartete Bayern München mit einem Flammenwerfer auf sie.

Werfen wir einen genaueren Blick darauf…

Welche Gegner hatte Arsenal auf dem Weg ins Champions-League-Finale 2026?

Mikel Artetas Team verdient höchsten Respekt für die makellose Bilanz, mit nur sechs Gegentoren in der gesamten Saison und dem Ausknocken aller Herausforderer – darunter Bayern München und Inter Mailand. Allerdings liest sich Arsenals K.-o.-Phase fast wie ein entspannter Städtetrip durch Europa.

Sporting Lissabon. Bayer Leverkusen. Atlético Madrid.

Natürlich alles renommierte, starke und traditionsreiche Vereine. Aber keine Gegner, die einem Albträume bereiten.

Arsenals kompletter Weg zum UCL-Finale

Gruppenphase

  • Athletic Club 0-2 Arsenal
  • Arsenal 2-0 Olympiakos
  • Arsenal 4-0 Atlético Madrid
  • Slavia Prag 0-3 Arsenal
  • Arsenal 3-1 Bayern München
  • Club Brügge 0-3 Arsenal
  • Inter Mailand 1-3 Arsenal
  • Arsenal 3-2 Kairat Almaty

Achtelfinale

  • Bayer Leverkusen 1-1 Arsenal
  • Arsenal 2-0 Bayer Leverkusen

Arsenal gewann mit 3-1 im Gesamtergebnis

Viertelfinale

  • Sporting Lissabon 0-1 Arsenal
  • Arsenal 0-0 Sporting Lissabon

Arsenal gewann mit 1-0 im Gesamtergebnis

Halbfinale

  • Atlético Madrid 1-1 Arsenal
  • Arsenal 1-0 Atlético Madrid

Arsenal gewann mit 2-1 im Gesamtergebnis

Welche Gegner hatte PSG auf dem Weg ins Champions-League-Finale 2026?

Luis Enriques Mannschaft traf in der Gruppenphase auf Barcelona, Leverkusen, Bayern, Tottenham, Sporting und Newcastle, anschließend im Playoff auf Monaco (da sie die Top acht knapp verpassten), gefolgt von Chelsea, Liverpool und erneut Bayern in den K.-o.-Runden.

Am Ende war es weniger eine typische Champions-League-Reise, sondern eher eine Tour durch Gegner, die man in der Auslosung lieber meiden würde. Und das chaotische Halbfinale wird lange in Erinnerung bleiben.

PSGs kompletter Weg zum Finale

Gruppenphase

  • Paris Saint-Germain 4-0 Atalanta
  • Barcelona 1-2 Paris Saint-Germain
  • Bayer Leverkusen 2-7 Paris Saint-Germain
  • Paris Saint-Germain 1-2 Bayern München
  • Paris Saint-Germain 5-3 Tottenham
  • Athletic Club 0-0 Paris Saint-Germain
  • Sporting Lissabon 2-1 Paris Saint-Germain
  • Paris Saint-Germain 1-1 Newcastle United

Playoff-Runde

  • Monaco 2-3 Paris Saint-Germain
  • Paris Saint-Germain 2-2 Monaco

PSG gewann mit 5-4 im Gesamtergebnis

Achtelfinale

  • Paris Saint-Germain 5-2 Chelsea
  • Chelsea 0-3 Paris Saint-Germain

PSG gewann mit 8-2 im Gesamtergebnis

Viertelfinale

  • Paris Saint-Germain 2-0 Liverpool
  • Liverpool 0-2 Paris Saint-Germain

PSG gewann mit 4-0 im Gesamtergebnis

Halbfinale

  • Paris Saint-Germain 5-4 Bayern München
  • Bayern München 1-1 Paris Saint-Germain

PSG gewann mit 6-5 im Gesamtergebnis

PSG vs. Arsenal: Das Champions-League-Finale 2026 erwartet uns

Zwei völlig unterschiedliche Wege und Spielstile: Arsenal setzte auf Kontrolle, Struktur und defensive Stabilität, während PSG eher wirkte, als würde jemand mit allen taktischen Reglern auf Anschlag FIFA spielen.

Auch die oben gezeigten Grafiken (Dank an Sofascore) erzählen einen Teil der Geschichte.

PSG erzielte durchschnittlich 2,88 Tore pro Spiel in den K.-o.-Runden, Arsenal hingegen nur 1,00. Die Franzosen kreierten zudem fast doppelt so viele „große Chancen“ pro Partie. Andererseits hielt Arsenal in 67 % der K.-o.-Spiele die Null, PSG nur in 38 %.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die individuelle Klasse.

Khvicha Kvaratskhelia beeindruckte mit sieben Toren in der K.-o.-Phase und einer Sofascore-Bewertung von 8,05. Hinzu kommen Désiré Doué und Ousmane Dembélé, die Gegenspielern weiterhin Albträume bereiten.

Arsenals herausragende Akteure zeichnen ein etwas anderes Bild: Declan Rice agierte als Taktgeber, Kai Havertz steuerte wichtige Tore bei und Gabriel Martinelli half, die Angriffe zu orchestrieren. Die Rückkehr von Saka könnte zudem entscheidend sein.

Wir sind gespannt, wie sich das am Samstag entwickelt…