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Überwiegender Teil beantwortet Fragebögen: Bewerberzahlen bei der Bundeswehr steigen stark

Großteil beantwortet Fragebögen: Deutlich mehr Bewerbungen bei der Bundeswehr

In den kommenden Jahren plant die Bundeswehr, ihre Truppenstärke um Zehntausende Soldaten zu erhöhen. Aktuell ist eine deutliche Zunahme der Bewerbungen bei der Armee zu verzeichnen. Die neue Wehrerfassung sorgt für zahlreiche Rückmeldungen auf die versandten Fragebögen. Allerdings drohen einigen Männern auch Bußgelder.

Seit Einführung des neuen Wehrdienstes Mitte Januar meldet die Bundeswehr einen signifikanten Anstieg bei Bewerbungen und Einstellungen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sind bisher rund 38.500 Bewerbungen eingegangen – ein Wachstum von etwa 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Anzahl der Einstellungen stieg um 13 Prozent und liegt nun bei etwa 11.000. Für den sogenannten Neuen Wehrdienst, bei dem sich Interessenten bis zu zwei Jahre verpflichten können, gibt es derzeit rund 10.000 geplante Einsätze im Jahr 2026.

Auch die neu eingeführte Wehrerfassung zeigt laut Ministerium positive Ergebnisse. Bis Mitte Juni wurden etwa 298.200 Schreiben verschickt, davon mehr als die Hälfte an Männer, die volljährig werden. Von diesen beantworteten rund 96 Prozent den verpflichtenden Fragebogen termingerecht. Bei den restlichen vier Prozent wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Über 20 Prozent der männlichen Befragten bekundeten Interesse an einem Dienst bei den Streitkräften. Personen anderen Geschlechts erhalten den Fragebogen ebenfalls, sind aber nicht zur Beantwortung verpflichtet. Hier lag die Rücklaufquote bei circa vier Prozent.