Trump plant offenbar neuen Hubschrauberlandeplatz am Weißen Haus
Rund um das Weiße Haus wird nach den Vorstellungen von Donald Trump kräftig umgestaltet. Sein jüngster Plan: die Errichtung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes. Denn die aktuell eingesetzten, milliardenschweren Hubschrauber können bisher nicht auf dem Gelände landen.
US-Präsident Donald Trump erwägt offenbar eine Umgestaltung der Außenanlagen seines Amtssitzes. Laut einem Bericht der „Washington Post“, der sich auf mehrere ungenannte Quellen beruft, plant der Republikaner die Einrichtung eines regulären Hubschrauberlandeplatzes im Garten des Weißen Hauses. Die Bauarbeiten könnten bereits im Sommer starten.
Ein Helipad auf dem Gelände ist kein vollkommen neues Vorhaben und wurde bereits mehrfach diskutiert. Vorangegangene Präsidenten zögerten jedoch, das Erscheinungsbild des Weißen Hauses durch eine derartige bauliche Veränderung zu beeinträchtigen. „Diese Idee ist keine verrückte Trump-Erfindung“, erklärte ein ehemaliger US-Militärangehöriger der Zeitung zufolge. Bislang landen die Hubschrauber auf der Wiese rund um das Weiße Haus, was jedoch den Einsatz der neuesten Helikoptergeneration verhindert, da diese den Rasen beschädigen könnten.
Die aktuellen Maschinen vom Typ VH-92A Patriot des Herstellers Sikorsky verfügen über Auspuffrohre, die die Hitze nach unten ableiten. Dadurch besteht bei einer Landung auf Grasflächen die Gefahr, dass der Boden verbrannt wird. Aus diesem Grund werden die 23 neuen Hubschrauber der Präsidentenflotte bislang nicht für den Transport des US-Präsidenten vom oder zum Weißen Haus verwendet. Für deren Anschaffung wurden insgesamt rund 4,95 Milliarden US-Dollar an Steuermitteln investiert.
Stattdessen nutzen die Staatschefs weiterhin ältere Modelle wie den VH-3D Sea King oder den VH-60N White Hawk, die eigentlich bereits vor drei Jahren außer Dienst gestellt werden sollten.
Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit hat Trump zahlreiche Bau- und Renovierungsprojekte auf dem Weißen Haus-Gelände sowie in dessen Umgebung initiiert. Mehrere historische Räume seines Amtssitzes sollen nach seinen Vorstellungen umgestaltet werden. So ließ er beispielsweise den East Wing komplett abreißen, um dort seinen Wunsch nach einem Ballsaal realisieren zu können.