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Darren Jones tritt nicht an: Starmer-Vertrauter sieht Andy Burnham als nächsten Premier

Darren Jones kandidiert nicht: Starmer-Verbündeter: Andy Burnham wird nächster Premier

Bisher ist Andy Burnham der einzige Kandidat für den Vorsitz der Labour-Partei. Darren Jones, der als möglicher Gegenkandidat galt, hat jedoch seine Bewerbung zurückgezogen. Gleichzeitig rät er Burnham, seinen politischen Kurs klar darzulegen.

Darren Jones, ein enger Vertrauter des britischen Premierministers Keir Starmer, schloss eine Kandidatur um den Labour-Parteivorsitz aus. Er werde nicht antreten und unterstützt den Favoriten Andy Burnham, erklärte das Kabinettsmitglied gegenüber dem Sender Sky. Um jedoch auch Kritiker innerhalb der Partei zu gewinnen, sollte Burnham konkrete Inhalte präsentieren, forderte Jones.

Es gilt inzwischen als nahezu sicher, dass der ehemalige Bürgermeister der Metropolregion Manchester Starmer nachfolgen wird, der am Montag seinen Rücktritt bekanntgegeben hatte. Offen bleibt, ob Burnham sich einem aufwendigen Auswahlverfahren der Labour-Partei stellen muss.

Jones betonte, dass er nie vorgehabt habe, „eine Kampagne für die Parteiführung zu starten oder zu organisieren“. „Andy Burnham wird der nächste Premierminister sein. Und falls es eine Wahl unter den Labour-Mitgliedern geben sollte, würde er diese gewinnen.“

Al Carns schließt Bewerbung nicht aus

Bleibt Burnham der einzige Bewerber, wäre eine Wahl überflüssig, und Burnham könnte bereits im Juli von König Charles III. zum Premierminister ernannt werden. Neben Jones wurde zuletzt in britischen Medien auch Al Carns als möglicher Herausforderer genannt.

Der ehemalige Verteidigungsstaatssekretär schloss im Gegensatz zu Jones eine Kandidatur um den Parteivorsitz noch nicht vollständig aus, berichtete er der BBC am Dienstagabend. Er wolle zunächst abwarten, welche politischen Vorstellungen Burnham vertritt, bevor er eine endgültige Entscheidung trifft.

Jones empfahl Burnham laut Sky ebenfalls, seine politischen Ziele und Visionen offen zu legen, um die noch unentschlossenen Labour-Abgeordneten zu überzeugen. Es gebe „mehr als 100 Abgeordnete“, die insbesondere hinsichtlich der Wirtschaftspolitik des potenziellen Premiers Zweifel hätten, sagte er.

Unklar ist, ob Al Carns oder weitere potenzielle Herausforderer genügend Unterstützung innerhalb der Fraktion finden. Sollte dies der Fall sein, wäre eine Wahl durch die Parteibasis erforderlich. Dieser Prozess könnte sich bis zum Ende der Sommerpause im September hinziehen.