PSG schreibt Champions-League-Geschichte gegen Arsenal im UEFA-Finale 2026
Paris Saint-Germain hat sich unter der Führung von Luis Enrique mit ihrem offensiven und flüssigen Spielstil viel Lob verdient und könnte im Champions-League-Finale am Samstag gegen Arsenal in der Puskás Arena in Budapest Geschichte schreiben.
Vor dem letzten Spiel hatten die Pariser in dieser Champions-League-Saison bereits 44 Tore erzielt – nur eines weniger als der Rekord von Barcelona mit 45 Toren, den der spanische Klub in der Saison 1999/2000 aufgestellt hatte. Ein einziges Tor würde den französischen Meister mit dem Rekord gleichziehen, zwei Tore würden ihn sogar übertreffen.
PSG zieht mit Barcelonas Champions-League-Rekord gleich
Mit Ousmane Dembélé, Khvicha Kvaratskhelia und Désiré Doué in der Offensive schien es durchaus möglich, zwei Tore zu erzielen, auch wenn PSG auf eine der stärksten Abwehrreihen Europas traf.
Mikel Artetas Mannschaft kassierte in der Gruppenphase nur vier Gegentore in acht Spielen, wobei zwei dieser Treffer erst nach gesicherter Qualifikation für das Achtelfinale fielen. Zudem hatten die Gunners vor dem Finale in ihren letzten sieben Partien lediglich zwei Gegentreffer zugelassen.
Im Verlauf des Finales gingen die Gunners früh durch Havertz in Führung, bevor sie sich defensiv stark zurückzogen. Kurz nach der 60. Minute gab es einen Elfmeter für PSG, den Dembélé sicher verwandelte. Damit war der Rekord mit Barcelona ausgeglichen. Die Partie ging in die Verlängerung, mit dem Ziel, das 46. Tor zu erzielen, weiterhin im Fokus.
Arsenals Abwehr vor größter Bewährungsprobe
PSG erzielte seine 44 Tore in 16 Spielen, was einem Durchschnitt von 2,75 Treffern pro Spiel entspricht. Barcelonas 45 Tore fielen ebenfalls in 16 Partien, was einem Schnitt von 2,81 Toren pro Spiel entspricht, obwohl der katalanische Klub 2000 das Finale nicht erreichte.
Die Saison 1999/2000 war eine von mehreren, in denen die Champions League mit zwei Gruppenphasen gespielt wurde, sodass die Teams 17 Spiele absolvieren mussten, um den Titel zu gewinnen. Auch im aktuellen Format bleibt dies die maximale Anzahl an Spielen für einen Champion, sofern er in der Playoff-Runde der K.-o.-Phase startet.