Drei Spanier und ein Torwart-Überraschung: Wer steht im All-Star-Team der WM 2026?
Ein zweiter Stern auf dem Wappen und drei Spieler im All-Star-Team der WM 2026. Spanien dominierte das Sommerturnier und führte alle 26 Spieler der La-Roja-Auswahl, Trainer Luis de la Fuente sowie sein Trainerteam an die Spitze des Weltfußballs.
Spanien beherrschte die WM von Anfang bis Ende, was sich auch in der FIFA-All-Star-Elf widerspiegelt. Pedro Porro, Marc Cucurella und Rodri erhielten die Stimmen von Fußballfans weltweit, die sie ins Traumteam wählten.
So wie nach Spaniens WM-Triumph vor 16 Jahren mehrere Spieler nominiert wurden, hat sich die Geschichte wiederholt. Porro, Cucurella und Rodri haben sich 2026 in die WM-Geschichte eingetragen und folgen den Spuren von Sergio Ramos, Carles Puyol, Joan Capdevila, Sergio Busquets und David Villa, die nach Südafrika 2010 diese Ehre erhielten.
Wer gehört sonst noch zum All-Star-Team der WM 2026?
Die größte Überraschung war die Wahl von Vozinha zum besten Torwart des Turniers 2026. Der Torhüter aus Kap Verde erhielt fast 40 % der Stimmen und lag damit vor Spaniens Unai Simón, der die Goldene Handschuhe gewann.
FIFA und Sponsor Aramco überließen erneut den Fans weltweit die Entscheidung und riefen sie auf, das beste Team des Turniers auf der offiziellen Website der FIFA zu wählen. Das Ergebnis ist eine All-Star-Auswahl mit einigen der bekanntesten Fußballstars.
Das finale All-Star-Team der WM 2026, basierend auf der weltweiten Fanwahl, lautet: Vozinha (Kap Verde); Pedro Porro (Spanien), Lisandro Martínez (Argentinien), Dayot Upamecano (Frankreich), Marc Cucurella (Spanien); Rodri (Spanien), Michael Olise (Frankreich), Jude Bellingham (England); Kylian Mbappé (Frankreich), Erling Haaland (Norwegen) und Lionel Messi (Argentinien).
Kane fehlt im All-Star-Team der WM
Eine auffällige Ausnahme ist Englands Kapitän Harry Kane, der trotz hoher Stimmenzahl nicht im Team vertreten ist. Bemerkenswert ist auch, dass der Halbfinalist Frankreich ebenso viele Spieler stellt wie der Weltmeister Spanien. In der Offensive gab es hingegen kaum Diskussionen: Mbappé, Haaland und Messi erzielten jeweils über 20 % der Stimmen, wobei Mbappé den höchsten Anteil erhielt.
Die von der FIFA veröffentlichten Nominierungen sorgten bereits für Aufsehen, da Pau Cubarsí und Aymeric Laporte fehlten. Dennoch waren Cucurella und Porro die beiden Verteidiger mit den meisten Fan-Stimmen. Im Mittelfeld gab es kaum Kontroversen: Bellingham wurde neben dem WM-Assistführer Michael Olise und dem Turnier-MVP Rodri aufgestellt.