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Trump warnt Nato-Partner vor mangelnder Unterstützung im Iran-Konflikt vor Rutte-Besuch

Keine Hilfe im Iran-Krieg: Trump droht Nato-Verbündeten vor Rutte-Besuch

Der Unmut des US-Präsidenten über die fehlende Unterstützung im Konflikt mit dem Iran bleibt bestehen. Kurz vor dem Eintreffen von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Washington wirft Trump den Verbündeten mangelnde Solidarität vor.

Im Vorfeld des Besuchs von Nato-Chef Mark Rutte in Washington kritisierte US-Präsident Donald Trump erneut mehrere europäische Partner wegen unzureichender Unterstützung. Im Weißen Haus betonte er, dass die USA hunderte Millionen Dollar investieren, um europäische Länder gegen Russland abzusichern. Doch als Washington selbst um Unterstützung im Kampf gegen den Iran bat, hätten wichtige Partner die USA im Stich gelassen.

Trump nannte dabei ausdrücklich Großbritannien, Deutschland und Italien. „Wir haben enorme Summen ausgegeben. Und wenn wir bei kleineren Anliegen um Hilfe bitten, heißt es: Nein, wir ziehen es vor, nicht zu helfen“, bemängelte Trump. Bereits zuvor hatten US-Regierungsvertreter Nato-Partner beschuldigt, die USA im Iran-Konflikt nicht ausreichend zu unterstützen.

Indirekt stellte Trump nun auch die amerikanischen Sicherheitsgarantien für Europa infrage. Die Reaktion der Nato-Partner bezeichnete er als „dumm“. „Wir könnten ebenso reagieren, wenn wir wollten – und vielleicht tun wir das auch“, fügte er hinzu.

Seit längerer Zeit fordert Washington, besonders seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025, dass gerade die europäischen Nato-Länder mehr Verantwortung für die Verteidigung des Bündnisgebiets übernehmen. In diesem Zusammenhang wurde auch angekündigt, die US-Truppenpräsenz in Europa zu verringern. Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird von Dienstag bis Donnerstag in Washington erwartet. Ein Treffen mit Trump im Weißen Haus sowie Gespräche mit weiteren hochrangigen Regierungsvertretern sind geplant.