NBA-Finale: Knicks gewinnen Spiel 1 gegen die Spurs – Gewinner und Verlierer
Das erste Spiel der NBA-Finals zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs entwickelte sich zu einem echten Krimi, den die Knicks dank eines herausragenden vierten Viertels von Jalen Brunson mit 105-95 für sich entschieden.
Die Knicks eroberten in diesem Eröffnungsspiel der Finals den Heimvorteil zurück und erfüllten dabei alle Erwartungen.
Hier präsentieren wir die Gewinner und Verlierer des ersten Spiels der NBA-Finals.
Gewinner
Jalen Brunson, New York Knicks
Man kann mittlerweile davon ausgehen, dass Brunson in entscheidenden Momenten in jedem großen Spiel zur Höchstform aufläuft. Die Spurs verfügen über den Defensive Player of the Year und eine erstklassige Verteidigung, doch gegen Brunson fanden sie in der Schlussphase keine Antwort.
Trotz zweier früher Verletzungen, keinem einzigen Freiwurf bis spät ins dritte Viertel und einer schwankenden Drei-Punkte-Quote (2 von 9) erzielte Brunson im letzten Viertel 13 seiner 30 Punkte und führte die Knicks zu ihrem zwölften Playoff-Sieg in Folge – erneut mit einem starken Auftritt in der Crunch Time.
Karl-Anthony Towns, New York Knicks
Karl-Anthony Towns hatte die undankbare Aufgabe, im ersten Spiel Victor Wembanyama zu verteidigen. Zudem musste er gegen den Defensive Player of the Year punkten. KAT zeigte sich unbeirrt, kämpfte sich in einem physischen Duell zu 18 Punkten, 12 Rebounds und vier Assists.
Unterstützt wurde Towns von Mitchell Robinson, der trotz gebrochener Hand spielte. Towns verdient viel Anerkennung für Wembanyamas schwache Statistik von 6 Treffern bei 21 Versuchen und sechs Ballverlusten.
Josh Hart, New York Knicks
Wie stellt man sich einem dominanten 2,24-Meter-Riesen entgegen? Für die Knicks holte ihr 1,96 Meter großer Shooting Guard mit 15 Rebounds die meisten Rebounds des Spiels. Josh Hart zeigte sich in Spiel 1 enorm präsent, erzielte zwar nur drei Punkte, glänzte jedoch mit sechs Assists, vier Steals und einem Block. Während seiner 27 Minuten auf dem Feld übertrafen die Knicks die Spurs um 22 Punkte – ein klarer Beweis für Harts Bedeutung als X-Faktor im Team.
Dylan Harper, San Antonio Spurs
Junge Point Guards brauchen in der NBA oft lange, um sich zu etablieren. Dylan Harper scheint davon unberührt und spielt bereits wie ein erfahrener Profi in den Playoffs. Im ersten Spiel kam er von der Bank und lieferte 16 Punkte, acht Rebounds bei nur einem Turnover.
Betreuerteam, New York Knicks
Brunson musste früh nach einer Knieverletzung kurz vom Feld, nachdem Landry Shamet versehentlich Harrison Barnes in ihn gestoßen hatte. Später landete Luke Kornet mit seinem Körpergewicht auf Brunsons Knöchel nach einem Korbversuch. Dennoch spielte Brunson 37 Minuten, was sowohl seine Zähigkeit als auch die hervorragende Arbeit des Betreuerteams der Knicks unterstreicht, das ihn schnell wieder einsatzfähig machte.
Verlierer
Der Fan, der im vierten Viertel aufs Spielfeld lief
Ein Zuschauer gab Tausende von Dollar aus, nur um sich für ein Selfie mit Wemby auf das Spielfeld zu schleichen. Wer auch immer dieser fehlgeleitete junge Mann ist, man kann davon ausgehen, dass sein YouTube-Kanal unerträglich ist und er starke Meinungen zu Kryptowährungen hat. Peinlich, dass ESPN diesem Idioten eine Wiederholung schenkte! Hoffen wir auf eine lebenslange Sperre für NBA-Arenen.
Victor Wembanyama, San Antonio Spurs
Die Erwartungen an Wembanyama sind enorm hoch. Er konnte diesen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden, wirkte gegen Ende müde und traf nur 6 von 21 Würfen. Das klingt überraschend nach 26 Punkten, 12 Rebounds und drei Blocks, doch um den Titel zu gewinnen, muss Wemby noch überzeugender spielen.
Farbschema „Fiesta“
Wir wollen dem „Fiesta“-Farbschema der Spurs – einer Kombination aus Pink, Orange und Türkis, die das Festival Fiesta San Antonio seit 1891 ehrt – keinen Abbruch tun. Doch wenn ein Team gegen die Knicks spielt, besonders in diesen Playoffs, gibt es zu viele mitgereiste Fans, die die Feier stören, sodass das Farbkonzept optisch nicht funktioniert.